Novak Djokovic und Kevin Anderson müssen ihr Spiel wegen Dunkelheit unterbrechen

Titelverteidiger Novak Djokovic muss in Wimbledon nachsitzen. Das Achtelfinale des Serben gegen den Südafrikaner Kevin Anderson wurde am Montagabend wegen Dunkelheit unterbrochen und wird beim Stand von 6:7 (6:8), 6:7 (6:8), 6:1, 6:4 vor dem fünften Satz am Dienstag fortgesetzt. 3:03 Stunden waren bis dahin gespielt. Alle 15 anderen Achtelfinals waren zuvor beendet worden.

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Lange Zeit roch es auf Court 1 nach einer Sensation. Anderson spielte überragend, traf die Bälle grandios und behielt in den Tiebreaks die Nerven.
Mit einer 2:0-Satzführung hatte der Südafrikaner den Topfavoriten am Rande einer Niederlage.
Djokovic gelang es gerade noch rechtzeitig, einen Gang hochzuschalten. Mit verbessertem Spiel holte der Weltranglisten-Erste die beiden Folgesätze und glich aus. Daraufhin wurde das Match wegen der hereinbrechenden Dunkelheit abgebrochen.
Wenn es dann am Dienstag weitergeht, feiert sein Trainer Boris Becker ein ganz besonderes Jubiläum: Vor genau drei Jahrzehnten, am 7. Juli 1985, hatte Becker mit 17 Jahren seinen ersten von drei Titeln im All England Club gewonnen - gegen den gebürtigen Südafrikaner Kevin Curren.
Williams jagt den "Serena Slam"
Neben der Fortsetzung der Partie Djokovic gegen Anderson finden am 8. Turniertag die Viertelfinals der Frauen statt. Auf dem Weg zum sogenannten Serena Slam, dem Gewinn aller vier Majors nacheinander, wartet die Weißrussin Victoria Azarenka auf Williams. Die mögliche Halbfinalgegnerin wird zwischen Maria Scharapowa (Russland) und Coco Vandeweghe (USA) ermittelt.
In der unteren Hälfte treffen in Timea Bacsinszky aus der Schweiz und Garbine Muguruza aus Spanien die beiden Spielerinnen aufeinander, die am Samstag die deutschen Hoffnungen im Rasenmekka zerstörten.
Bacsinszky hatte Sabine Lisicki geschlagen, Muguruza gegen Angelique Kerber gewonnen. Das Viertelfinale wird komplettiert mit der Begegnung Madison Keys (USA) gegen Agnieszka Radwanska (Polen).
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