Wimbledon 2017: Garbiñe Muguruza erteilt Magdalena Rybarikova Lehrstunde

Garbiñe Muguruza ist im Eiltempo und zum zweiten Mal nach 2015 in Wimbledon ins Endspiel eingezogen. Die Spanierin, die am Montag Angelique Kerber aus dem Turnier geworfen hatte, deklassierte Debütantin Magdalena Rybarikova aus der Slowakei mit 6:1, 6:1. Nach nur 64 Minuten verwandelte Muguruza ihren zweiten Matchball.

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"Ich bin super-überzeugt auf den Platz gegangen und es ist sehr gut gelaufen", freute sich Muguruza über ihren Finaleinzug. Vor zwei Jahren hatte sie im Finale gegen Serena Williams verloren, diesmal trifft die 23-Jährige auf deren ältere Schwester Venus.
Die fünfmalige Turniersiegerin aus den USA hat sich im zweiten Halbfinale gegen die britische Hoffnungsträgerin Johanna Konta souverän mit 6:4 und 6:2 durchgesetzt.
Muguruza dominierte die Weltranglisten-87. Rybarikova (28) nach Belieben, trotz einer Bandage am linken Oberschenkel wirkte sie nicht angeschlagen. Rybarikova, die erstmals im Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers stand und zuvor nie die dritte Runde überstanden hatte, schien nervös zu sein. Erst beim Stand von 0:5 gelang ihr der erste Spielgewinn.
Auch im zweiten Satz knüpfte Muguruza, die im All England Club von der einzigen spanischen Wimbledonsiegerin Conchita Martinez (1994) betreut wird, an ihre herausragenden Leistungen der vergangenen Tage an. Nur gegen Kerber hat sie bislang einen Satz verloren und darf sich große Hoffnungen auf ihren zweiten Grand-Slam-Titel nach dem Triumph bei den French Open 2016 machen.
"Ich habe mein letztes Wimbledon-Finale verloren, also hoffe, ich dass sie mir ein bisschen was erzählen kann. Sie weiß ja, wie man hier gewinnt", sagte Muguruza im Hinblick auf ihre Trainerin Martinez, die 1994 in Wimbledon triumphierte.
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