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Emotionales Video mit Federer: Wimbledon macht seinen Fans Hoffnung

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Roger Federer durante la final de Wimbledon 2017

Fotocredit: Getty Images

VonKatharina Wiedenmann
10/04/2020 Am 10:02 | Update 10/04/2020 Am 10:02

Wimbledon findet in diesem Jahr wegen des Coronavirus nicht statt. Die Veranstalter machen den Fans nun allerdings mithilfe von Roger Federer etwas Hoffnung. In einem emotionalen Video richtete sich der Schweizer an die Tennis-Welt und forderte dabei Unterstützung für die unzähligen Personen, die weltweit im Kampf gegen das Coronavirus "an vorderster Front stehen und für uns alle antreten."

Auch wenn es in Wimbledon in diesem Jahr keine sportlichen Sieger gebe, sollte man sich daran erinnern, dass dennoch "zahlreiche andere Champions gekrönt werden", meinte Federer weiter.

Im Video, das auf dem offiziellen Twitter-Profil des Turniers sowie Federers Instagram-Seite geteilt wurde, forderte der Schweizer alle Tennis-Fans auf, diese Menschen anzufeuern:

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In diesem Sommer müssen wir zusammenkommen, indem wir voneinander getrennt sind.

Abschließend erklärte der 38-Jährige: "Wir sind in der Hoffnung vereint, dass morgen besser wird als heute."

Wimbledon offenbar gegen Pandemie versichert

Wegen der Coronavirus-Pandemie wurde das traditionsreichste Grand-Slam-Turnier erstmals seit dem zweiten Weltkrieg abgesagt. Erst 2021 soll nun die nächste Ausgabe stattfinden. Im Gegensatz zu vielen anderen Sportveranstaltungen ist Wimbledon aber wohl gegen eine virusbedingte Absage versichert.

Das berichteten mehrere englische Medien in den letzten Tagen übereinstimmend. Bis zu 130 Millionen Euro bekommen die Veranstalter angeblich als Entschädigung. Nach der SARS-Epidemie im Jahr 2003 habe man sich in Wimbledon dazu entschieden, eine sogenannte Virus-Klausel in die Versicherung schreiben zu lassen, heißt es unter anderem bei der "Daily Mail".

"Natürlich sind wir froh, die Versicherung zu haben, und sie hilft auch", erkärte der scheidende Turnierdirektor Richard Lewis:

Aber sie löst nicht alle Probleme. Die Details und die genaue Zahl wird auf Monate wohl noch nicht genau bekannt sein.

Angeblich nehmen die Veranstalter jedes Jahr rund 250 Millionen Euro im Rahmen des Turniers ein. Somit wäre nur knapp die Hälfte durch die Versicherung abgedeckt.

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