Getty Images

Djokovic souverän - Wawrinka scheitert nach Fünfsatz-Krimi

Djokovic souverän - Wawrinka scheitert nach Fünfsatz-Krimi
Von Eurosport

03/07/2019 um 20:15Aktualisiert 03/07/2019 um 21:12

Novak Djokovic hat sich souverän für die dritte Runde von Wimbledon qualifiziert. Die Nummer eins der Welt gewann gegen Denis Kudla mit 6:3, 6:2, 6:2. Sein nächster Gegner ist Hubert Hurkacz. Für Stan Wawrinka ist Wimbledon dagegen bereits nach der zweiten Runde beendet. Der Schweizer verlor gegen den Aufschlag-Riesen Reilly Opelka mit 5:7, 6:3, 6:4, 4:6, 6:8.

Wawrinka hatte in der Anfangsphase große Schwierigkeiten, sich auf den Aufschlag seines Gegners einzustellen. Opelka diktierte die Ballwechsel bei eigenem Service und gewann nach spätem Break den Durchgang. Anschließend stellte sich Wawrinka immer besser auf die Spielweise seines Gegners ein, dessen Aufschlag auch weniger scharf kam. Folgerichtig gewann der Eidgenosse die Durchgänge zwei und drei mit 6:3 und 6:4.

Im vierten Satz war Wawrinka ebenfalls der bessere Spieler, konnte aber gleich mehrere Chancen zum Break nicht nutzen. Das wurde bestraft, als der Schweizer in der Endphase des Durchgangs die Punkte zu schnell abschließen wollte und sich die Fehlerzahl erhöhte. Opelka nutzte die Gunst der Stunde und glich nach Sätzen aus.

Zverev-Bezwinger Vesely erfolgreich

Keine Schwierigkeiten hatte dagegen der Belgier David Goffin. Goffin bezwang Jéremy Chardy aus Frankreich klar in drei Sätzen mit 6:2, 6:4 und 6:3. Ebenfalls in Runde drei steht der Franzose Benoit Paire. Beim Stand von 7:6 (7:5) und 6:4 für Paire musste sein Gegner Miomir Kecmanovic aus Serbien aufgeben.

Der Tscheche Jiri Vesely, der in der ersten Runde Alexander Zverev aus dem Turnier befördert hatte, hat auch sein zweites Match erfolgreich absolviert. Vesely schlug Pablo Cuevas aus Uruguay mit 4:6, 7:6 (7:5), 6:4 und 6:4.

Zwischen dem Kanadier Milos Raonic und Robin Haase aus den Niederlanden war das Ergebnis enger als der eigentliche Spielverlauf. Der aufschlagstarke Raonic hatte in jeder Phase des Matches die Oberhand und gewann mit 7:6 (7:1), 7:5 und 7:6 (7:4). Lediglich Fußprobleme, wegen denen er Ende des dritten Satzes behandelt werden musste, bereiteten Raonic Schwierigkeiten.

Edmund schon draußen

Einen engen Fight über fünf Sätze lieferten sich Thomas Fabbiano aus Italien und der Kroate Ivo Karlovic. Fabbiano hatte mit 6:3, 6:7 (6:8), 6:3, 6:7 (4:7) und 6:4 schließlich die Oberhand.

Für die größte britische Hoffnung ist das Turnier beendet. Obwohl er schon mit 2:0 nach Sätzen und 3:0 und 40:0 im dritten Durchgang führte, musste sich Kyle Edmund noch mit 6:4, 6:4, 6:7 (3:7), 3:6 und 4:6 dem Spanier Fernando Verdasco geschlagen geben.

Dagegen haben gleich zwei russische Hoffnungsträger ihre nächste Hürde erfolgreich genommen. Daniil Medvedev gewann gegen den Australier Alexei Popyrin mit 6:7 (6:8), 6:1, 6:4 und 6:4. Karen Khachanov schlug den Spanier Feliciano Lopez mit 4:6, 6:4, 7:5, 6:4.

Nur kurzzeitig Schwierigkeiten hatte der Kanadier Felix Auger-Aliassime. Der Youngster bezwang Corentin Moutet aus Frankreich mit 6:3, 4:6, 6:4 und 6:2. Auch Vorjahresfinalist Kevin Anderson gelang letztlich souverän der Einzug in die Runde der besten 32. Der Südafrikaner besiegte Janko Tipsarevic aus Serbien mit 6:4, 6:7 (5:7), 6:1, 6:4.

Weitere Spiele u.a.

  • Roberto Bautista Agut (ESP) - Steve Darcis (BEL) 6:3, 6:2, 4:2 (Aufgabe Darcis)
  • Hubert Hurkacz (POL) - Leonardo Mayer (ARG) 6:7 (4:7), 6:1, 7:6 (9:7), 6:3
  • Guido Pella (ARG) - Andreas Seppi (ITA) 6:4, 4:6, 4:6, 7:5, 6:1

Video - Becker verrät bei Eurosport: "Das ist Zverevs Achillesferse"

14:16
0
0