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Pressestimmen zum Wimbledon-Finale: "Ein Spiel, das zwei Champions verdient hätte"

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Novak Djokovic

Fotocredit: Getty Images

VonLukas Klaas
15/07/2019 Am 12:59 | Update 15/07/2019 Am 15:22

Was für ein Match! Novak Djokovic hat sich zum neuen-alten Wimbledon-Champion gekrönt. In einem packenden Herzschlagfinale setzte sich der Serbe gegen Roger Federer in fünf Sätzen durch. Die internationale Presse feiert eines der bis heute fesselndsten Tennis-Matches und eines der "dramatischsten Endspiele der Turniergeschichte"

SERBIEN

Blic: "Novak, König des Tennis. Er hat sicherlich nicht sein bestes Tennis gespielt, aber durch seine beste Waffe - seine mentale Stärke - hat er gewusst, wie er die entscheidenden Momente meistert."

Tennis

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VOR 20 STUNDEN

Danas: "Das Spiel hat das geboten, was zu einem perfekten Tennismatch gehört: Spannung, Drama und ein Happy End ... für Djokovic. Man muss ehrlich sein und feststellen, dass Federer fehlerlos gespielt hat und die meiste Zeit der besserer Spieler auf dem Platz war. Zwei vergebene Matchbälle sind unglaublich. Aber er hat sie vergeben."

Politika: "Alles war gegen Djokovic. Ein Gegner mit der Rekordzahl an Wimbledonsiegen, zwei Matchbälle und das gesamte Publikum gegen sich. Aber Djokovic hat das Herz eines Helden gezeigt, in einem der dramatischsten Endspiele der Turniergeschichte."

Informer: "Djokovic hat gegen Federer und das Publikum gewonnen."

Novak Djokovic

Fotocredit: Getty Images

    SCHWEIZ

    Blick: "Noch selten haben sich zwei Spieler über fünf Sätze ein derart hochstehendes Duell geliefert. Ein Spiel, das zwei Champions verdient hätte. Doch Tennis ist diesbezüglich brutal."

    Tages-Anzeiger: "Federer dürfte noch eine Weile an seine verpassten Matchbälle denken. Oder seine von Nervosität geprägten Tiebreaks. Doch wenn er diesen [sic!] Finale verdaut hat – und darin ist er in der Regel ziemlich schnell –, wird er sehr viel Positives ziehen können aus Wimbledon 2019. (...) Das Alter scheint für Federers Karriere also kein limitierender Faktor zu sein. Er hat alles, um weitere Grand-Slam-Titel zu gewinnen."

    Neue Zürcher Zeitung: "Es hat qualitativ bessere Wimbledon-Finals gegeben als jenes vom Sonntag zwischen Roger Federer und Novak Djokovic. Und möglicherweise gab es auch schon dramatischere, auch wenn der fünfte Satz niemanden unberührt ließ. Der Match lebte bis zu diesem Moment von der Spannung, der Affiche des Duell von zwei der besten Tennisspieler der Geschichte. Und er lebte vor allem auch von der Hoffnung des Großteils der Zuschauer, Federer hier auf diesem Platz, der ihn und seine Karriere mehr als jeder andere geprägt hat, noch einmal siegen zu sehen. Doch der Zufall wollte es anders, denn viel mehr als der Zufall entschied diesen Final nicht."

    48. Duell gegeneinander: Federer (l.) und Djokovic (r.)

    Fotocredit: SID

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    ENGLAND

    The Guardian: "Djokovic hat die Zeit auf seiner Seite, wenn er Federers Grand-Slam-Ausbeute ins Visier nimmt. Nicht zum ersten Mal zeigte er sich unüberwindbar."

    Daily Mail: "Tiebreak-Freude für Novak. Djokovic behält seine Nerven, um bei der ersten 12:12-Entscheidung zu gewinnen und sich seinen fünften Wimbledontitel zu sichern. Irgendwo tief in seinem Inneren wird sich Roger Federer gefragt haben: 'Wie ist es dazu nur gekommen?'"

    Telegraph: "Das Wimbledonfinale zwischen Novak Djokovic und Roger Federer hat gezeigt, dass es noch nie so gut war wie jetzt. Vielleicht werden sich zukünftige Generationen fragen, ob wir über die hohe Qualität des Tennis, die wir in den letzten 15 Jahren erleben durften, selbstgefällig geworden sind. Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic spornen sich gegenseitig zu immer größeren Leistungen an."

    (SID)

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