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Wimbledon 2019 | Top-Duelle in Auslosung: So starten Kerber, Zverev, Federer
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Publiziert 28/06/2019 um 11:39 GMT+2 Uhr
Die Auslosung zum Tennis-Klassiker in Wimbledon 2019 hat den Stars und deutschen Assen spannende Duelle gebracht. Gleich zum Auftakt in der ersten Runde treffen Philipp Kohlschreiber und Titelverteidiger Novak Djokovic aus Serbien aufeinander. Alexander Zverev startet in Wimbledon gegen den Tschechen Jiri Vesely, Vorjahressiegern Angelique Kerber muss gegen Landsfrau Tatjana Maria aufschlagen.
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Rafael Nadal (3) und Roger Federer könnten (2) schon im Halbfinale aufeinander treffen, sie wurden beide in eine Hälfte des Tableaus gelost. Djokovic, an Nummer 1 gesetzt, teilt sich seine Hälfte der Auslosung mit dem Südafrikaner Kevin Anderson (4).
Federer startet seinen Anlauf zum neunten Wimbledon-Titel gegen Lloyd Harris aus Südafrika, Nadal beginnt gegen den Japaner Yuichi Sugita und könnte dann schon in der 2. Runde auf den Australier Nick Kyrgios treffen.
Auch danach ginge es sehr anspruchsvolle für den Sieger der French Open weiter - in der 3. Runde drohen Denis Shapovalov (Kanada) oder Jo-Wilfried Tsonga (Frankreich).
Für Dominic Thiem aus Österreich wird Sam Querrey (USA) die Auftakthürde sein.
Im Achtelfinale könnte es zu folgenden Partien kommen:
Kerber droht frühes Duell mit Williams
Kerber droht ein ganz harter Weg zum erneuten Titelgewinn, während es für Zverev nach dem kniffligen Auftakt eher leichter werden könnte: Für den weiteren Turnierverlauf ist Zverevs Auslosung allerdings durchaus vielversprechend.
Kerber dagegen droht in Runde drei eine Begegnung mit Maria Scharapowa (Russland), im Achtelfinale die Neuauflage des Vorjahres-Endspiels gegen US-Superstar Serena Williams und eine Runde später ein Duell mit der Weltranglistenersten und French-Open-Siegerin Ashleigh Barty (Australien).
Ein hartes Los erhielt auch Kohlschreiber, der es in Runde eins mit dem topgesetzten Titelverteidiger Djokovic zu tun bekommt. Es ist das 13. Duell mit dem Serben, nur zwei davon hat der 35-Jährige gewonnen, darunter allerdings eine Partie in diesem Jahr beim Masters in Indian Wells.
Jan-Lennard Struff hat derweil am Samstag einen neuen Gegner erhalten und gehört nun erstmals in seiner Karriere bei einem Grand-Slam-Turnier zu den 32 gesetzten Spielern. Der Warsteiner rückte durch die verletzungsbedingte Absage des Kroaten Borna Coric (Nr. 14) in die Setzliste auf. Statt gegen Routinier Marcos Baghdatis (Zypern) spielt er nun zum Auftakt gegen den Rumänen Radu Albot.
Insgesamt stehen in Wimbledon in diesem Jahr aus deutscher Sicht sieben Männer und sieben Frauen in Runde eins. Sabine Lisicki hatte sechs Jahre nach ihrem Finaleinzug den Sprung ins Hauptfeld knapp verpasst. Im Finale der Qualifikation verlor die 29-Jährige gegen die Niederländerin Lesley Kerhove mit 6:0, 4:6, 4:6.
Die Auftaktspiele der deutschen Frauen:
Die Auftaktspiele der deutschen Männer:
(SID)
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