Wimbledon 2023 - Alexander Zverev kennt seinen Erstrundengegner Gijs Brouwer nicht: "Wüsste nicht, wer es ist"

Alexander Zverev trifft in der ersten Runde von Wimbledon laut eigener Aussage auf einen für ihn völlig unbekannten Gegner. "Wenn er hier im Raum wäre - ich wüsste nicht, wer es ist", sagte die deutsche Nummer eins im Vorfeld des Erstrundenmatches gegen den Niederländer Gijs Brouwer. Ganz unvorbereitet geht der Olympiasieger trotzdem nicht in sein Auftaktmatch auf dem heiligen Rasen.

Schett exklusiv zu Zverevs Wimbledon-Chancen: Darauf kommt es an

Quelle: Eurosport

"Ich kenne ihn nicht, habe ihn noch nie spielen sehen. Er ist aber Linkshänder, Serve-and-Volley-Spieler, was meiner Familie sehr nahe kommt", erklärte der gebürtige Hamburger und spielte auf seinen Bruder Mischa an, der ebenfalls als Linkshänder auf Tour unterwegs und vor allem für sein Serve-and-Volley-Spiel bekannt ist.
Für Brouwer ist es das erste Mal auf der ganz großen Bühne. Noch nie zuvor stand der Niederländer im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers. Die Nummer 153 der Weltrangliste musste sich bereits durch drei Qualifikationsrunden im All England Club kämpfen.
Sollte Zverev seinen "No-Name"-Gegner schlagen, warten auf den Deutschen im weiteren Turnierverlauf einige harte Brocken. In Runde drei wäre der Italiener Matteo Berrettini ein möglicher Gegner. Der Rasenspezialsit, der es im Jahr 2021 bis ins Finale schaffte, dort aber Novak Djokovic unterlag (7:6, 4:6, 4:6, 3:6), hatte zuletzt immer wieder mit körperlichen Problemen zu kämpfen.
Zverev ist dennoch gewarnt. Beim gemeinsamen Training habe Berrettini ja "schon wieder unglaublich gespielt", die Aufschläge mit 235 Sachen und den Slice drei Zentimeter übers Netz gespielt.

Alcaraz droht im Achtelfinale

Im Achtelfinale könnte es dann zum Duell mit Carlos Alcaraz, Nummer eins der Welt aus Spanien, kommen. Eine hohe Hürde, gewann der Youngster doch das Vorbereitungsturnier im Londoner Queen's Club - sein erster Titel auf Rasen.
Einen solchen hat Zverev in seiner Karriere noch nicht erringen können, verstecken will sich Deutschlands bester Tennisprofi dennoch nicht. "Ich fühle mich auf Rasen so gut, wie ich mich wahrscheinlich selten gefühlt habe. Ich weiß nicht warum", verriet der French-Open-Halbfinalist und sendete damit auch eine Kampfansage an die Konkurrenz.
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(mit SID)
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Zverev ratlos: "Ich habe keine Ahnung"

Quelle: Perform

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