Wimbledon - Mats Wilander traut Carlos Alcaraz (fast) alles zu: "Könnte einer der wichtigsten Spieler jemals werden"

Mats Wilander hat sich bei Eurosport zu den Leistungen und Auftritten von Carlos Alcaraz geäußert und dabei ins oberste Regal gegriffen. "Carlos könnte zu einem der wichtigsten Spieler werden, die wir jemals bei den Männern hatten", sagt die Tennis-Legende. Wilander begründet die These aber nicht nur mit der sportlichen Klasse des Spaniers, der im Halbfinale von Wimbledon steht. Es gehe um mehr.

'Could be one of the most important players we have ever had' - Wilander on Alcaraz

Quelle: Eurosport

"Carlos Alcaraz bringt ein kleines Lächeln und eine offensichtliche Freude mit auf den Platz, und das steckt sowohl die Fans als auch die Gegner an", begeistert sich Mats Wilander für die fröhlichen Auftritte des 20-Jährigen auf den großen Courts der Welt.
Bei Alcaraz verbinde sich sportlicher Erfolg und gute Laune wie bei kaum einem anderen Spieler. "Bei den Matches, die er spielt, herrscht immer ein großartiger Geist", so Wilander.
Das Gesamtpaket aus Freude, Fairness, Leidenschaft und Klasse sei dermaßen besonders, dass Alcaraz zu einem "der wichtigsten Spieler" in der Geschichte des Tennissports reifen könne.
Der US-Open-Sieger ist einer der wenigen Kandidaten, die in nicht allzu ferner Zukunft die Lücke füllen könnten, die entsteht, wenn auch Novak Djokovic und Rafael Nadal den Schläger nicht mehr schwingen.

Alcaraz exklusiv: "Schwierig, die Nerven zu bewahren"

In Wimbledon ist der junge Spanier noch ein Lernender. "Ich kann nur aus meiner begrenzten Erfahrung sprechen, aber für mich war es beim ersten Mal, als ich auf dem Centre Court gespielt habe, schwierig, die Nerven zu bewahren, weil ich auf diesem schönen Platz spiele", erzählte Alcaraz im Exklusiv-Interview mit Eurosport.
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Djokovic und Alcaraz Favoriten aufs Finale? Wilander bremst

Quelle: Eurosport

Es ist erst eine knappe Woche her, dass das Supertalent in Runde zwei gegen Alexandre Muller seinen ersten Sieg auf dem größten Platz im All England Club einfuhr. Die Demut und der Respekt, mit dem die Nummer eins der Welt ans Werk geht, ist auffallend.
Ganze 16 Partien bestritt Alcaraz bislang auf Rasen, es ist (noch) nicht sein Metier. Umso bemerkenswerter, wie schnell der Youngster dazulernt. Im Vorfeld von Wimbledon gewann er im Londoner Queen's Club den ersten Titel auf dem grünen Belag, nun schickt er sich an, das Kunststück auf dem heiligen Rasen zu wiederholen.
Gelingt ihm das, wird die steile These von Wilander noch ein wenig realistischer ...
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Alcaraz auf historischer Mission - Ausblick aufs Wimbledon-Halbfinale

Quelle: Perform

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