Wimbledon - Novak Djokovic nach Viersatzerfolg gegen Andrey Rublev im Halbfinale im All England Club

Novak Djokovic hat auf dem Weg zum Wimbledon-Rekord von Roger Federer die nächste Hürde genommen und Andrey Rublev im Viertelfinale 4:6, 6:1, 6:4, 6:3 geschlagen. Damit fehlen dem Serben noch zwei Siege bis zum Turniersieg. Es wäre sein achter Titel im All England Club und damit die Einstellung des Rekords von Roger Federer. Nächster Gegner für Djokovic ist der Italiener Jannik Sinner.

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Quelle: Eurosport

"Es wird jetzt schwerer, das weiß ich. Aber ich mag die Art, wie ich heute gespielt habe, die Energie war da", erklärte Novak Djokovic im Siegerinterview auf dem Centre Court. Nur über mögliche Rekorde und Bilanzen, verriet der Ausnahmekönner aus Belgrad, möge er im Momente nicht sprechen. "Zahlen sind nur Zahlen, während des Turniers denke ich nicht viel an Statistiken."
Andrey Rublev machte dem siebenmaligen Turniersieger das Leben sehr schwer - und setzte mit dem Break zum 5:4 den ersten Nadelstich der Partie. Djokovic ließ dagegen seine drei Breakmöglichkeiten allesamt liegen und sah sich nach 45 Minuten mit dem Satzrückstand konfrontiert.
Der Rekord-Grand-Slam-Champion reagierte standesgemäß und durchbrach Rublevs erstes Aufschlagspiel im zweiten Durchgang zum 2:0.
Der Russe hatte in der Folge damit zu kämpfen, überhaupt ein Spiel auf die Anzeigetafel zu bekommen, ehe der Satz in nur 28 Minuten mit 1:6 auch schon weg war.

Zverev lobt: "Djokovic bewegt sich flüssiger"

"Novak bewegt sich viel flüssiger als noch im ersten Satz", analysierte Mischa Zverev bei "Sky" den Auftritt des Serben. Und der machte erfolgreich weiter, durchbrach Rublevs Aufschlagspiel zum 3:2. Als Djokovic bei 5:4 zur Satzführung servierte, erspielte sich der Russe drei Breakbälle, die er nicht nutzen konnte - womit der nächste Satz weg war.
Djokovic gelang es auch in der Folge nicht, klar zu dominieren, aber er realisierte das nächste Break (2:1). Der 36-Jährige ließ sich den Vorteil nicht mehr aus der Hand nehmen und machte nach 2:48 Stunden den Einzug in die Runde der letzten Vier klar.
"Novak war der verdiente Sieger und bessere Spieler", befand Mischa Zverev.

Djokovic: Nun wartet Halbfinal-Novize Sinner

Dort bekommt es der Superstar am Freitag mit Halbfinal-Novize Jannik Sinner zu tun. Der Südtiroler setzte sich 6:4, 3:6, 6:2, 6:2 gegen Außenseiter Roman Safiullin durch. Es ist das erste Mal für Sinner, dass er bei einem der Grand-Slam-Events das Viertelfinale überstand.
Die Bilanz gegen Djokovic steht bei 0:2. In der Saison 2021 unterlag der 21-Jährige auf Sand in Monte-Carlo, im vergangenen Jahr kassierte er eine Fünfsatz-Niederlage im Viertelfinale von Wimbledon.
Wie alle Spieler auf der Tour, wäre auch für Sinner ein Sieg gegen den Weltranglisenzweiten ein Meilenstein. Ein Druck, mit dem Djokovic bestens klarkommt. "Ich liebe es", betonte er nach dem Match gegen Rublev. "Jeder will doch in der Position sein, in der einen jeder schlagen will. Das ist ein Privileg."
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Quelle: Eurosport

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