Wimbledon - Stan Wawrinka witzelt vor Kracher-Duell mit Novak Djokovic: "Sag mir nicht die Statistik!"

Stan Wawrinka hat vor dem Giganten-Duell in der dritten Wimbledon-Runde gegen Novak Djokovic für einen Lacher gesorgt. Angesprochen auf seine bisherigen Duelle mit dem siebenmaligen Wimbledon-Champion stoppte der 38-Jährige die Oncourt-Moderatorin mitten im Satz und amüsierte damit das Publikum. Tatsächlich spricht die Bilanz im direkten Duell klar gegen den Schweizer.

Stan Wawrinka

Fotocredit: Getty Images

Stan Wawrinka will es auf seine alten Tage noch einmal wissen. In der zweiten Runde der All England Championships in Wimbledon drehte der 38-jährige Schweizer die Zeit zurück und schlug den French-Open-Viertelfinalisten Tomás Martín Etcheverry in vier Sätzen 6:3, 4:6, 6:4, 6:2.
In dieser Deutlichkeit durchaus eine Überraschung, immerhin liegt der dreimalige Grand-Slam-Sieger mittlerweile fast 60 Weltranglisten-Plätze hinter dem Argentinier.
Als Belohnung wartet am Freitag in Runde drei (ab ca. 18:00 Uhr im Ticker) die wohl schwerste Aufgabe auf Rasen überhaupt: Novak Djokovic.
Dementsprechend ehrfürchtig präsentierte sich Wawrinka im Siegerinterview – und sorgte damit für ein paar Lacher im Publikum.

Wawrinka: "Werde es genießen, wenn ich nicht gekillt werde"

Als die Moderatorin die vergangenen Duelle zwischen den beiden Tennis-Größen ansprach, unterbrach Wawrinka sie lachend mit den Worten: "Sag mir nicht die Statistik!"
Sie tat ihm den Gefallen und beließ es bei dem Hinweis, dass beide bislang 26 mal aufeinandergetroffen sind. Dass Wawrinka dabei nur in sechs Partien als Sieger hervorging, verschwieg sie.
Wawrinka weiß, was gegen Djokovic auf ihn zukommt. "Ich werde es genießen, wenn ich nicht gekillt werde", sagte er mit einem Schmunzeln im Hinblick auf den anstehenden Kracher: "Er ist ein unglaublicher Champion, dem ich gerne zuschaue. Die Art und Weise wie er spielt, ist sehr besonders."
Interessant: Trotz langer Historie ist es das erste Aufeinandertreffen auf Rasen zwischen dem Schweizer und dem Serben. "Ich bin froh, dass ich noch einmal diese Chance bekomme, bevor ich aufhöre", so Wawrinka: "Hoffentlich kann ich mein Level noch einmal steigern und das Match ausgeglichen gestalten."

Wimbledon-Triumph fehlt Wawrinka noch

Djokovic jagt an der Church Road seinen insgesamt achten Titel. Bei den vergangenen vier Ausgaben reckte der 23-malige Grand-Slam-Champion jeweils den goldenen Siegerpokal in die Höhe.
Für Wawrinka ist Wimbledon hingegen das einzige der vier Majors, das er in seiner hochdekorierten Karriere bislang nicht gewinnen konnte. 2014 triumphierte er in Melbourne, 2015 in Paris und 2016 bei den US Open in New York.
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Quelle: Eurosport

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