Wimbledon 2024: Andy Murray bleibt Mixed-Doppel verwehrt - Emma Raducanu zieht wegen Schmerzen zurück
Update 07/07/2024 um 14:09 GMT+2 Uhr
Andy Murray bleiben weitere Auftritte in Wimbledon verwehrt: Emma Raducanu kann nicht wie geplant mit dem 37-jährigen Schotten im Mixed-Doppel antreten. Die 21 Jahre alte Hoffnungsträgerin der Briten verspürte nach ihrem Achtelfinaleinzug im Einzel Probleme am vorbelasteten Handgelenk - und sagte schweren Herzens ab. Den emotionalen Abschied aus seinem Wohnzimmer hat Murray bereits hinter sich.
Andy Murray bleibt der Einsatz im Mixed-Doppel verwehrt
Fotocredit: Getty Images
"Unglücklicherweise bin ich heute Morgen mit einer Steifheit im rechten Handgelenk aufgewacht", sagte Raducanu in einem Statement: "Daher habe ich mich entschlossen, die sehr schwierige Entscheidung zu treffen, heute Abend aus dem Mixed auszusteigen."
Für Murray, der seine Karriere wohl nach den Olympischen Spielen in Paris beenden wird, ist es das letzte Wimbledon-Turnier. Nach seinem Aus im Doppel an der Seite von Bruder Jamie war er ausgiebig und emotional für seine große Karriere gefeiert worden.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur "PA" ist der 37-Jährige nach dem überraschenden Aus im Mixed "am Boden zerstört". Murray ist mit drei Grand-Slam-Erfolgen und zwei Olympia-Goldmedaillen eine britische Sportikone. 2013 sorgte er für die große Erlösung auf der Insel nach 77 Jahren mit seinem Triumph in Wimbledon.
Wimbledon
Wimbledon-Aus kurz vor Turnierstart: Herbe Enttäuschung für Raducanu
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Raducanu, US-Open-Siegerin von 2021, spielt am Sonntag gegen die Neuseeländerin Lulu Sun um den Einzug ins Viertelfinale.
Seitenhieb von Judy Murray nach Raducanu-Rückzug
Die Entscheidung der jungen Britin ihr Doppel mit Murray kurzfristig abzusagen, kam nicht bei allen gut an. Murrays Mutter Judy hatte den Entschluss von Raducanu in einem mittlerweile gelöschten Kommentar auf "X" als "erstaunlich" bezeichnet.
Wenig später relativierte die Mutter von Murray dies nach Kritik von Fans und teilte mit: "Ich bin mir nicht sicher, ob heutzutage noch jemand Sarkasmus versteht." An die Organisatoren gerichtet meinte sie zudem: "Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Terminierung (4. Spiel auf Platz 1 mit einem Einzel am nächsten Tag) eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung gespielt hat."
Auch Boris Becker schaltete sich in die Kontroverse ein. Der ehemalige britische Tennisprofi Greg Rusedski sprang seiner jungen Landsfrau zur Seite und schrieb auf "X": "Mehr als verständlich, dass Emma Raducanu aus dem Mixed ausgestiegen ist. Kein Grund, mit dem Handgelenk etwas zu riskieren." Die deutsche Tennislegende antwortete: "Warum fragst du nicht Andy oder Judy, was sie davon halten ..." Er verstehe aber ihre Entscheidung, ergänzte Becker in einem weiteren Tweet.
Am Endresultat ändert die Diskussion aber ohnehin nichts mehr. Laut der Regularien darf Murray keine neue Partnerin zum Mixed anmelden. Somit bleibt sein Doppel mit Bruder Jamie der letzte große Auftritt des dreimaligen Grand-Slam-Siegers in Wimbledon.
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(mit SID)
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Quelle: SNTV
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