Wimbledon 2024 - Barbora Krejcikova neue Königin von Wimbledon, Jasmine Paolinis Traum platzt im Finale von London

Barbora Krejcikova hat den Rasenklassiker von Wimbledon gewonnen. Die Weltranglisten-32. aus Tschechien behielt im Finale im Londoner All England Club gegen die Italienerin Jasmine Paolini mit 6:2, 2:6, 6:4 die Oberhand. Während es für Krejcikova der zweite Grand-Slam-Titel der Karriere war, kassierte Paolini im zweiten Major-Endspiel ihrer Laufbahn die zweite Niederlage.

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Quelle: SNTV

"Mir fehlen die Worte. Es ist unglaublich, was gerade passiert ist. Der beste Tag meiner Tenniskarriere - und der beste Tag meines Lebens", brach es nach dem Triump aus Barbora Krejcikova heraus. "Es ist super schwierig zu erklären, was ich im Moment fühle."
Krejcikova erwischte den perfekten Start auf dem Centre Court. Die French-Open-Siegerin von 2021 nahm Paolini direkt das erste Aufschlagspiel ab (1:0) und setzte damit ein Ausrufzeichen.
Die Tschechin blieb die bessere Spielerin, legte ein Break nach und distanzierte Paolini auf 5:1. Kurz darauf machte Krejcikova bei eigenem Aufschlag die Satzführung perfekt.
Paolini konterte und ging ihrerseits im zweiten Satz dank eines frühen Breaks (2:0) in Führung. Die Italienerin gab den Vorteil nicht mehr aus der Hand und sicherte sich schließlich den Satzausgleich.

Krejcikova gelingt entscheidendes Break

In der Folge entwickelte sich ein enger Schlagabtausch - bis Krejcikova im siebten Spiel das Break zum 4:3 gelang.
Es war die Vorentscheidung, wenngleich Paolini bei 4:5 eine Breakchance liegen ließ und obendrein zwei Matchbälle abwehrte. Nach einer Spielzeit von 1:56 h aber macht Krejcikova den Titelgewinn perfekt.

Paolini: "Heute ist immer noch ein guter Tag"

"Es war ein so schwieriges Spiel. Ich habe mir gesagt, dass ich tapfer sein muss. Am Ende war ich der Glückspilz. Ich wusste bis zum allerletzten Punkt nicht, dass ich gewinnen kann. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich hier stehe und Wimbledon gewonnen habe. Wie das passieren konnte? Ich habe keine Ahnung", rang Krejcikova nach Worten.
Paolini, die vor etwa fünf Wochen das French-Open-Finale gegen Iga Swiatek verloren hatte, blieb trotz der Enttäuschung positiv. Sie natürlich "ein bisschen traurig, aber ich versuche zu lächeln, denn heute ist immer noch ein guter Tag".
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Paolinis Märchen, Krejcikovas Coup - der Tag aus Wimbledon

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