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Wimbledon 2024 - Jan-Lennard Struff löst erste Aufgabe, Yannick Hanfmann scheitert an Jannik Sinner
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Update 01/07/2024 um 22:04 GMT+2 Uhr
Brachiales Service, starke Körpersprache und stabile Nerven: Jan-Lennard Struff hat einen erfolgreichen Start in Wimbledon hingelegt. Die deutsche Nummer zwei setzte sich zum Auftakt in der 1. Runde nach einer Spielzeit von 2:05 h mit 6:4, 6:7 (4:7), 6:2, 6:3 gegen den Ungar Fabian Marozsan durch. Yannick Hanfmann lieferte Jannik Sinner einen tollen Fight, unterlag aber 3:6, 4:6, 6:3, 3:6.
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Quelle: Perform
"Ich bin sehr happy mit der Art und Weise, wie ich es gespielt habe und dass ich gewonnen habe", sagte Struff, der das einmalige Flair genießt: "Es ist wunderschön und besonders hier zu sein. Man spürt irgendwie, dass es heilig ist."
Für seinen neuen Look hatte seine Freundin gesorgt. "Es hat glücklicherweise geklappt", sagte er schmunzelnd.
Struff kämpfte sich nach einem schwierigen Start schnell in das Match hinein und war gegen den Weltranglisten-43. der offensivere Spieler.
Den ärgerlichen Satzverlust steckte der München-Sieger schnell weg und brachte den Erfolg sicher unter Dach und Fach.
Struff trifft nun in der zweiten Runde auf Zhang Zhizhen. Der Chinese, an Position 32 gesetzt, schlug Maxime Janvier (Frankreich) mit 7:6 (7:4), 6:3, 6:2.
Struffs bisher bestes Abschneiden auf dem "heiligen Rasen" war das Erreichen der dritten Runde 2018 und 2019, in diesem Jahr soll es nach Möglichkeit weitergehen.
Hanfmann ärgert die Nummer eins der Welt
Yannick Hanfmann schaltete mutig in den Angriffsmodus und ärgerte Jannik Sinner auf dem Court Nr. 1 immer mehr.
Mit smartem Tennis und etlichen Highlightpunkten begeisterte der 32-Jährige das Publikum in Wimbledon - musste sich letztlich aber doch geschlagen geben.
Schon in den ersten beiden Sätzen hielt Hanfmann lange mit und ergriff im dritten Durchgang dann beherzt seine Chance. Er zog auf 4:0 davon und brachte den Vorsprung durch. Immer wieder gelangen Hanfmann dabei umjubelte Stopps und krachende Winner.
Im vierten Satz - nun unter geschlossenem Dach - schlug Sinner jedoch mit all seiner Klasse zurück und bleibt im Titelrennen.
Sinner im Italien-Showdown gegen Berrettini
Der 22-Jährige zählt neben 2023-Sieger Carlos Alcaraz und Major-Rekordchampion Novak Djokovic zu den heißesten Anwärtern auf den Coup an der Church Road.
Allerdings wartet in Runde zwei eine ganz spezielle Aufgabe. Es geht gegen Landsmann Matteo Berrettini antreten, der 2021 im Finale an der Church Road stand. "Das wird definitiv ein hartes Match, er stand hier schon im Endspiel", erklärte Sinner.
Aus für Marterer, Altmaier in fünf Sätzen durch
Maximilian Marterer stand indes gegen Roberto Bautista Agut auf verlorenem Posten. Der Nürnberger musste sich 3:6, 1:6, 4:6 geschlagen geben.
Besser lief es für Daniel Altmaier. Der Kempener schlug Arthur Fery nach einer wahren Achterbahnfahrt in fünf Sätzen mit 4:6, 7:6 (8:6), 1:6, 6:3, 6:1.
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(SID)
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Highlights: Sinner marschiert zur goldenen Rasen-Premiere
Quelle: Eurosport
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