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Wimbledon 2024 - Kampf um Platz eins in der ATP-Weltrangliste: Novak Djokovic und Carlos Alcaraz brauchen Geduld
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Publiziert 11/07/2024 um 19:33 GMT+2 Uhr
Jannik Sinner wird auch nach dem Rasenklassiker von Wimbledon die Nummer eins in der Weltrangliste sein - und das, obwohl der Italiener im Unterschied zu seinen Jägern Novak Djokovic und Carlos Alcaraz nicht mehr im Turnier dabei ist. Das ist nicht neu, wohl aber die spannende Entwicklung im Kampf um Platz zwei. Alcaraz könnte noch an Djokovic vorbeiziehen. Die Szenarien im Überblick.
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Quelle: SNTV
Die Situation für Carlos Alcaraz ist ein wenig kurios. Der Spanier ging als Nummer drei der Welt ins Turnier, belegt im sogenannten Live-Ranking der ATP, das auch während der Turniere die aktuellen Punktezahlen angibt, vor den Halbfinals aber nur Position vier.
Alexander Zverev hat sich dazwischengeschoben. Klingt merkwürdig ob des frühen Ausscheidens des Hamburgers, allerdings hatte der in London nur 100 Punkte zu verteidigen, bei Alcaraz sind es aufgrund seines Vorjahreserfolgs in Wimbledon satte 2000.
Bedeutet: Um Zverev wieder zu überholen, muss Alcaraz das Finale erreichen, um an Djokovic vorbeizukommen, den Titel holen. Um Sinner zu stürzen, muss er auf die Wochen nach Wimbledon setzen.
Daniil Medvedev wiederum, aktuell die Nummer fünf der Szene, hätte bei einem Turniersieg die Chance, bis auf Platz zwei zu klettern, insofern Djokovic im Halbfinale scheitert.
- Live-Punkte der Top 5 vor dem Halbfinale
| Spieler | Halbfinale (aktuell) | Finaleinzug | Titelgewinn |
| 1) Jannnik Sinner | Turnier bei 9570 beendet | - | - |
| 2) Novak Djokovic | 7560 | 7960 | 9160 |
| 3) Alexander Zverev | Turnier bei 7015 beendet | - | - |
| 4) Carlos Alcaraz | 6930 | 7430 | 8130 |
| 5) Daniil Medvedev | 6525 | 7025 | 7725 |
Zu den großen Gewinnern in den Top 10 gehört auch einer, der mächtig Pech hatte im All England Club: Alex de Minaur.
Der Australier konnte aufgrund einer Hüftverletzung nicht zum Viertelfinale gegen Djokovic antreten.
Dennoch spült es de Minaur am Montag von Rang neun nach oben auf sechs. Die bislang beste Platzierung der Laufbahn - und vielleicht ein kleines Trostpflaster.
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