Wimbledon: Paula Badosa kämpfte gegen Karriereende an - Spanierin trotzt Rückenverletzung und träumt groß

Paula Badosa hat dank eines Sieges über Daria Kasatkina (7:6, 4:6, 6:4) das Achtelfinale von Wimbledon erreicht und damit zum ersten Mal seit Juli 2022 die ersten drei Runden eines Grand-Slam-Turniers überstanden. Nach ihrem Triumph am Freitag ließ die Spanierin tief blicken und erzählte von einer schwierigen Phase ihrer Laufbahn - in welcher sie sogar kurz vor dem Karriereende stand.

Paula Badosa kämpfte gegen ein mögliches Karriereende an

Fotocredit: Getty Images

Nach Badosas Höhenflug in den Jahren 2021 und 2022 - darunter fiel auch Platz zwei in der Weltrangliste, ihr bis dato bestes Ranking - folgte der tiefe Fall. Zahlreiche Verletzungen warfen die 26-Jährige aus der Bahn, Erfolgserlebnisse blieben aus, die Top 10 rückten in weite Ferne.
In der vergangenen Saison verpasste Badosa sowohl die Australian Open als auch die French Open, ehe sie in Wimbledon auf die ganz große Bühne zurückkehrte, nur um dort in der zweiten Runde aufgrund einer Rückenverletzung aufgeben zu müssen.
Die US Open waren daher kein Thema für Badosa, in der Folge rutschte sie sogar aus den Top 100 der Weltrangliste raus. Erst in den vergangenen Wochen konnte sie den Absturz abbremsen und arbeitet sich seitdem stetig nach oben.
Wie Badosa jüngst in Wimbledon offenbarte, ist es alles andere als selbstverständlich, dass sie nun an der Church Road um den Einzug ins Viertelfinale kämpft.

Badosa: "Bin wirklich stolz auf mich"

"Es ist nicht das erste Mal, dass ich in der zweiten Woche dabei bin, aber ich denke, es ist etwas ganz Besonderes", hielt sie nach ihrem Sieg über Kasatkina fest. "Ich bin wirklich stolz auf mich."
Daraufhin führte Badosa aus, dass ihre Rückenverletzung so ernst war, dass die Ärzte ihr ein mögliches Karriereende prophezeiten.
"Als ich in die Saison startete, wusste ich nicht, was passiert. Die Ärzte haben mir gesagt, dass ich vielleicht nicht weitermachen kann", erklärte sie.
Aufgrund ihrer Kämpfernatur sei sie aber hartnäckig geblieben, "also wollte ich es trotzdem machen. Ich bin also sehr stolz darauf, dass ich das alles durchgestanden habe."
Am Sonntag könnte Badosa den nächsten Schritt gehen und sich für ihr Durchhaltevermögen belohnen. Im Achtelfinale trifft sie auf die Kroatin Donna Vekic. Bei einem Sieg würde sie das beste Grand-Slam-Resultat ihrer Karriere egalisieren (Viertelfinale, French Open 2021) und in der Weltrangliste eifrig nach oben klettern.
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Quelle: SNTV


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