Wimbledon: Titelverteidigerin Barbora Krejcikova und Elena Rybakina überraschend raus, Mirra Andreeva bleibt ohne Satzverlust

Titelverteidigerin Barbora Krejcikova ist in der 3. Runde von Wimbledon ausgeschieden. Die Tschechin musste sich Emma Navarro aus den USA mit 6:2, 3:6, 4:6 geschlagen geben. Mit Elena Rybakina hat sich eine weitere Mitfavoritin verabschiedet. Die Weltranglistenelfte, die den Rasenklassiker 2022 gewann, unterlag der Dänin Clara Tauson nach zweimaliger Regenunterbrechung mit 6:7 (6:8), 3:6.

Barbora Krejcikova in Wimbledon

Fotocredit: Getty Images

Mirra Andreeva bleibt dagegen ohne Satzverlust und steht nach einem 6:1, 6:3-Sieg gegen US-Profi Hailey Baptiste im Achtelfinale.
Die Nummer sieben der Setzliste ließ der Weltranglisten-55. keine Chance und beendete das Match nach 78 Minuten zu ihren Gunsten.
Andreeva hat sich mit großen Erfolgen in dieser Saison in den Kreis der Mitfavoritinnen für Wimbledon gespielt.
Im Februar gewann die 17-Jährige als jüngste Spielerin der Geschichte in Dubai ein Turnier der 1000er-Kategorie. Im März legte sie den Titel in Indian Wells drauf.
Dass sie auch auf Rasen zurechtkommt, bewies die Russin bereits 2023, als sie in Wimbledon das Achtelfinale erreichte. Nächste Gegnerin ist Emma Navarro, die Titelverteidigerin Barbora Krejcikova aus dem Turnier warf.

Publikum muntert weinende Krejcikova auf

Nachdem sie den ersten Satz klar für sich entschieden hatte, gab Krejcikova das Match aus der Hand. Navarro nutzte ihre Chancen, glich in den Sätzen aus und verschaffte sich mit dem Break zum 4:3 im dritten Durchgang den entscheidenden Vorteil.
Krejcikova brach schon kurz vor Ende der Partie in Tränen aus. Das Publikum reagierte indes großartig und versuchte, die Tschechin mit Applaus aufzumuntern. Nach 2:36 Stunden aber war der Traum von der Titelverteidigung geplatzt.

Swiatek souverän gegen Collins

Einen sehr guten Eindruck hinterließ Iga Swiatek. Die Polin ließ Danielle Collins, Australian-Open-Finalistin von 2022, keine Chance und behielt mit 6:2, 6:3 die Oberhand.
Wimbledon ist der einzige Grand-Slam-Wettbewerb, in dem Swiatek noch nie das Halbfinale erreicht hat, als Topergebnis steht bislang das Viertelfinale (2023). Im Achtelfinale wartet nun Clara Tauson, die Elena Rybakina stoppte.

Rybakina folgt Gauff, Pegula und Paolini

Rybakina stand gegen die Dänin 2:16 Stunden auf dem Platz, dann war die - aus Sicht der Kasachin - böse Überraschung perfekt.
Den ersten Satz verlor die Nummer elf der Setzliste knapp im Tiebreak (6:8), im zweiten musste sie dreimal ihr Aufschlagspiel abgeben. Schwächen, die Tauson zum Weiterkommen nutzte.
Vor Rybakina, im Vorjahr noch Halbfinalistin, waren bereits sechs Spielerinnen aus den Top Ten vor dem Achtelfinale ausgeschieden.
Darunter fanden sich French-Open-Siegerin Coco Gauff (USA), die Weltranglistendritte Jessica Pegula (USA) und Vorjahresfinalistin Jasmine Paolini (Italien).
Weitere Ergebnisse (3. Runde Frauen, Samstag)
  • Liudmila Samsonova (-/19) - Daria Kasatkina (AUS/16) 6:2, 6:3
  • Jessica Bouzas Maneiro (ESP) - Dajana Jastremska (UKR) 6:1, 2:6, 6:3
  • Ekaterina Alexandrova (-/18) - Zeynep Sönmez (TUR) 6:3, 7::6 (7:1)
  • Belinda Bencic (SUI) - Elisabetta Cocciaretto (ITA) 6:4, 3:6, 7:6 (9:7)
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: 26 Dollar auf dem Konto - Branstines kuriose Geschichte
(mit SID)

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung