Stefanos Tsitsipas schwärmt von neuem Trainer Goran Ivanisevic - aber muss Wimbledon schon in Runde eins aufgeben

Erst seit wenigen Wochen ist Goran Ivanisevic im Team von Stefanos Tsitsipas. Der viermalige Wimbledon-Finalist soll dem Griechen, der in der Weltrangliste auf Platz 26 abgerutscht ist, helfen, zurück auf Top-Niveau zu kommen. Der Kroate habe bereits großen Einfluss auf sein Spiel, erklärte Tsitsipas vor dem Turnierstart in Wimbledon. Dort allerdings musste er in der 1. Runde aufgeben.

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Quelle: Eurosport

Zwei Sätze lang quälte sich Stefanos Tsitsipas gegen Valentin Royer, dann gab er das Match gegen den Franzosen beim Stand von 3:6, 2:6 auf. Umso bitterer, weil der Grieche eigentlich bestens gelaunt nach London gekommen war - was nicht zuletzt an Coach Goran Ivanisvevic lag.
"Er ist ein Mensch, der sich in den letzten Wochen, in denen wir zusammengearbeitet haben, mein Vertrauen verdient hat", sagte Tsitsipas exklusiv zu Eurosport vor Beginn des Rasenklassikers in London.
"Ich versuche, so viel von ihm zu lernen wie möglich, denn er ist eine kluge Person mit viel Wissen und Expertise. Er kann mir bei meinem Spiel enorm helfen", führte der 26-Jährige weiter aus. Gerade auf Rasen kennt sich Ivanisevic schließlich aus: Der 53-Jährige stand viermal im Finale an der Church Road, 2001 gewann er gar den begehrten Challenge-Cup.
Tsitsipas hingegen kam in Wimbledon noch nie über das Achtelfinale hinaus. "Ich habe hier nie das Niveau erreicht, das ich von mir erwartet habe. Ich werde weiter lernen und meine Beobachtungen sammeln, und das hoffentlich in der Zukunft nutzen können", sagte der Grieche daher auch gegenüber Eurosport.

Tsitsipas: "Möchte mein selbstVertrauen erhöhen"

Der Grieche gab offen zu, mit Selbstzweifeln zu kämpfen zu haben.
Auch daran wolle er mit seinem neuen Trainer arbeiten: "Wir wollen den mentalen Aspekt, wie ich an das Spiel herangehe, verändern. Ich möchte meine Zweifel verringern und mein Vertrauen in manche Schläge und in manchen Situationen erhöhen. Er ist da selbst durchgegangen. Er weiß, wie man das behandeln kann."
Von dem früheren Aufschlagriesen könne er sich zudem beim Service noch einige Dinge abschauen: "Er hilft mir dabei, einige Dinge beim Aufschlag herauszufinden. Mein Ballwurf war in den letzten Jahren nicht sehr stabil."
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Quelle: Eurosport


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