Wimbledon 2026 - Greg Rusedski sorgt sich um Jannik Sinner wegen der Temperaturen: "Kann er mit der Hitze umgehen?"

Trotz des Einzugs in die dritte Runde von Wimbledon sieht Greg Rusedski noch Fragezeichen hinter Titelverteidiger Jannik Sinner. "Die Sorge, die ich bei Sinner habe, ist die zweite Woche, wenn die Temperaturen richtig heiß werden", sagte der Brite in seinem Podcast "Off Court with Greg Rusedski". "Die große Frage wird sein: Kann er mit der Hitze und den Temperaturen umgehen?"

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Quelle: Eurosport

Nach den Siegen gegen Miomir Kecmanović und Nuno Borges erklärte Rusedski, ihn beunruhige mit Blick auf Sinner vor allem das Wetter in der zweiten Turnierwoche.
Rusedski glaubt, dass genau darin die größte Herausforderung für den Weltranglistenersten liegt. "Das ist das, wovor er sich am meisten fürchtet", meinte der frühere US-Open-Finalist. Was das Spiel des viermaligen Grand-Slam-Champions angeht, mache er sich dagegen weniger Sorgen: "Ich mache mir keine Gedanken über sein Tennis. Mit jeder Runde wird er besser werden."
Sinner sei zwar Titelverteidiger, Rasen aber weiterhin nicht sein natürlichster Belag. "Es ist der Untergrund, an den er sich immer etwas länger gewöhnen musste", erklärte Rusedski.
Der Italiener werde sich wie einst Novak Djokovic im Laufe des Turniers steigern. "In der zweiten Woche werden wir sehen, ob er eine Lösung für das Hitzeproblem gefunden hat."

Rusedski: "Niveau war niedriger als bei Sinner erwartet"

Mit seinem bisherigen Niveau zeigte sich Rusedski dennoch nicht vollständig zufrieden. Gegen Borges habe Sinner unter seinen Möglichkeiten gespielt. "Das Niveau war niedriger, als man es von Sinner erwarten würde. Aber er hat gewonnen und steht in der nächsten Runde."
Als Schwachpunkt nannte der 52-Jährige vor allem das eindimensionale Offensivspiel des Italieners. Wenn Sinner seine Schläge nicht sauber treffe, gerate er schneller in Schwierigkeiten. Im Gegensatz zu Carlos Alcaraz verfüge er nicht über die gleiche Vielfalt an Schlägen, um ein Match auf unterschiedliche Weise zu kontrollieren.
Dennoch hob Rusedski eine Qualität besonders hervor: "Seine größte Stärke ist die mentale Seite seines Spiels."
In der dritten Runde trifft Sinner am Freitagnachmittag auf Jenson Brooksby (Liveticker). Sollte der Südtiroler und Djokovic ihre nächsten Aufgaben lösen, könnte es im Halbfinale zum Duell der beiden Topstars kommen.
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Quelle: SNTV


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