Wimbledon 2026: Iga Swiatek zeigt nach Dreisatzsieg gegen Taylor Townsend große Emotionen und Tränen der Freude
Iga Swiatek ist beim Rasenklassiker in Wimbledon mit einem besonderen Erfolg in die Mission Titelverteidigung gestartet. Die Polin schlug US-Profi Taylor Townsend mit 6:1, 2:6, 6:3. Swiatek brach nach dem Matchball auf ihrer Bank in Tränen aus. "Ich habe harte Wochen hinter mir in einer Saison, in der noch nicht viel geklappt hat", erklärte die 25-Jährige kurz darauf im On-Court-Interview.
Iga Swiatek in Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
Nach zwei Stunden und zwei Minuten war es geschafft: Iga Swiatek hatte die erste Hürde im All England Club genommen - nach einer Achterbahnfahrt.
Danach brachen sich die Emotionen Bahn. Swiatek weinte, war tief bewegt. "Ich weiß nicht, ob ich jetzt schon viel reden kann", rang die sechsmalige Grand-Slam-Turniersiegerin um Worte.
Sie habe so lange kein Dreisatzmatch mehr für sich entschieden. "Ich bin einfach glücklich, dass ich hier gewonnen habe und den Court heute als Championesse eröffnen durfte.
In der 2. Runde wartet nun eine interessante Gegnerin. Es geht gegen die Wimbledon-Finalistin von 2021, Karolina Pliskova. Die Tschechin setzte sich gegen ihre Landsfrau Tereza Valentova 6:3, 6:4.
Swiatek hatte im Vorfeld des Turniers die mentale Seite der Titelverteidigung als herausfordernd beschrieben. "Wenn ich mir meine Spiele vom letzten Jahr anschaue, erinnere ich mich, dass ich einfach auf das Ziel fokussiert war", sagte die Weltranglistendritte: "Ich war sehr ruhig und hatte großes Vertrauen in meine Schläge. Ich hatte kaum Zweifel. Das ist es, was einem am Ende den Sieg beschert."
Satz drei beginnt mit einem Spiel über 21 Minuten
Gegen Townsend und deren starke Vorhandschläge startete Swiatek souverän, im zweiten Satz aber verlor sie komplett den Faden.
Townsend bestrafte die Fehler der Favoritin vor den Augen ihrer guten Freundin Naomi Osaka konsequent und erkämpfte sich den Entscheidungssatz.
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Iga Swiatek
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Dort zitterte sich Swiatek, die insgesamt neun Doppelfehler produzierte, zu Beginn durch ein 21 Minuten langes Mammut-Aufschlagspiel, fing sich aber noch rechtzeitig.
Swiatek: "Die mentale Seite, die den Unterschied ausmacht"
Das Grand-Slam-Jahr verlief für Swiatek mit einer Viertelfinalteilnahme in Melbourne und einem Achtelfinalaus in Paris bislang nicht zufriedenstellend.
In Wimbledon hofft sie darauf, die nötige Power für einen Erfolg aufzubringen - im Körper und im Kopf. "Viele Spielerinnen haben das nötige Spiel, um einen Grand Slam zu gewinnen", sagte Swiatek: "Es ist die mentale Seite, die den Unterschied ausmacht."
Im Finale des Vorjahres sprach diese für Swiatek, die Townsends Landsfrau Amanda Anisimova mit 6:0, 6:0 in einem einseitigen Finale bezwang.
Rybakina mit Satzverlust weiter, Svitolina raus
Elena Rybakina musste zum Auftakt ebenfalls einen Satzverkust hinnehmen. Die Kasachin, die 2022 die Venus Rosewater Dish an der Curch Road gewann, rang Loïs Boisson aus Frankreich 6:4, 1:6, 6:3.
Eine überraschende Siegerin gab es im ukrainischen Vergleich zwischen Elina Svitolina und Daria Snigur, das Erstere mit 5:7, 2:6 verlor.
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(mit SID)
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Quelle: Perform
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