Wimbledon: Jan-Lennard Struff übersteht Krimi im fünften Satz gegen Brandon Nakashima - jetzt gegen Daniil Medvedev

Jan-Lennard Struff breitete die Arme aus und klopfte sich auf sein Herz: Der Warsteiner hat seiner Serie in Wimbledon nach einem Nervenkrimi über zwei Tage fortgesetzt und die 3. Runde erreicht. Der 36-Jährige gewann gegen den an 28 gesetzten US-Amerikaner Brandon Nakashima 4:6, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 6:7 (6:8), 7:6 (10:7). Yannick Hanfmann zog gegen Karen Khachanov (3:6, 4:6, 4:6) den Kürzeren.

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Quelle: Eurosport

"Unglaublich, what a ride. Wahnsinn", sagte Struff erleichtert bei "Prime Video". Schon vor der Unterbrechung sei die Partie "schon auf sehr gutem Niveau" gewesen. "Heute ging es rein, ein Satz wird gespielt - brutal", so der Warsteiner.
Der frühere Davis-Cup-Kapitän Patrik Kühnen würdigte Struff als "mentales Monster". Der 36-Jährige habe "einmal mehr gezeigt, dass es sich lohnt, positiv zu bleiben, mutig zu bleiben und die Dinge selbst in die Hand zu nehmen".
Schon 2024 und 2025 hatte es Struff im Londoner Südwesten bis in Runde drei geschafft. Vor zwölf Monaten war der Warsteiner gegen den spanischen Star Carlos Alcaraz, der in diesem Jahr verletzt fehlt, ausgeschieden.
Zuvor war das Aus in vier Sätzen gegen den früheren Weltranglistenersten Daniil Medwedew gekommen.
Im Kampf um seinen erstmaligen Einzug in das Achtelfinale trifft Struff nun wieder auf den russischen US-Open-Champion von 2021.

Struff spricht von einem "Traum"

"Da gilt es, an der Bilanz zu arbeiten", sagte Struff, der in neun Duellen mit Medvedev nur einen Sieg feierte: "Vollgas." Körperlich fühle er sich trotz des Duells über zwei Tage "gut. Es ist ein Traum."
Struff beendete damit auch seine persönliche Durststrecke: Zum ersten Mal seit Oktober gewann er bei einem Turnier im Hauptfeld mehr als zwei Matches.
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Jan-Lennard Struff in Wimbledon

Fotocredit: Getty Images

Gegen Nakashima hatte er sich nach anfänglichen Problemen auf Court 12 einen großen Kampf geliefert, im dritten Tiebreak in Folge aber die Entscheidung vor der Unterbrechung verpasst.

Struff verhindert Knockout per Break - Hanfmann raus

Nach einer Nacht Pause setzte sich das Bild fort, beim Stand von 4:5 rettete sich Struff mit einem Break. Im Anschluss vergab er einen Matchball, es ging in den Match-Tiebreak - mit dem besseren Ende für sich.
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Jan-Lennard Struff in Wimbledon

Fotocredit: Getty Images

Yannick Hanfmann schied derweil als zweiter deutscher Spieler nach Daniel Altmaier gegen den Vorjahres-Viertelfinalisten Karen Khachanov aus Russland aus.
Daniel Altmaier war in der ersten Runde in drei Sätzen gegen Alex Molcan aus der Slowakei ausgeschieden.
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(SID)
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Quelle: Perform


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