Wimbledon 2026: Serena Williams nach Niederlage nicht bei der Pressekonferenz - Doppelstart mit Venus in Gefahr?

Serena Williams hat ihr Auftaktmatch in Wimbledon gegen Maya Joint verloren und die anschließende - eigentlich obligatorische - Pressekonferenz verpasst. Zunächst sorgte ihre Abwesenheit für Irritationen. Wie ihre Agentin im Nachgang erklärte, hatte sich Williams während der Partie am Knie verletzt und war für die Presserunde entschuldigt. Ob ihr Doppelstart in Gefahr ist, steht noch nicht fest.

Serena Williams hat ihr Auftaktmatch in Wimbledon verloren

Fotocredit: Getty Images

"Serena hat sich am Ende des ersten Satzes das Knie verstaucht und wurde daher von den medizinischen Teams von Wimbledon und der WTA von ihren Medienverpflichtungen befreit. Sie hat das Gelände an diesem Abend ohne Hilfe verlassen und tut alles, was sie kann, um für ihr Doppel später in dieser Woche bereit zu sein", wird Williams' Agentin Jill Smoller von der britischen Tageszeitung "The Times" zitiert.
Von einer Strafe sahen die Veranstalter entsprechend ab. Das offizielle Regelbuch der vier Grand Slams sieht für unentschuldigte Vergehen dieser Art eine Strafe von bis zu 50.000 US-Dollar, also ungefähr 44.000 Euro, vor.
Nach Williams' Absage informierten die Veranstalter des Rasenklassikers die anwesenden Journalisten per Lautsprecherdurchsage und verbreiteten stattdessen eine Stellungnahme der 44-Jährigen per WhatsApp.
"Es war wirklich toll, wieder hier zu sein. Ich hätte nie gedacht, dass ich hier noch einmal spielen würde. Die Atmosphäre war fantastisch und ich habe jeden Moment genossen", ließ Williams, die von den Organisatoren eine Wildcard erhalten hatte, verlauten.

Empörung am Dienstagabend

Zuvor hatte die 23-fache Grand-Slam-Siegerin ihr Auftaktmatch gegen die 20-jährige Australierin Maya Joint nach hartem Kampf mit 3:6, 7:6 (8:6), 3:6 verloren.
Zunächst wurde die Abwesenheit nur damit begründet, dass es Williams "nicht möglich" sei, zur Medienrunde zu erscheinen. Ohne das Wissen um die Verletzung sorgte die spontane Absage zunächst für Unmut bei Journalisten.
"Auch Tennisspieler müssen sich bewusst machen, dass dies ebenfalls Teil ihres Jobs ist", schrieb etwa Jose Moron vom spanischen Tennismedium "Punto de Break" auf "X".
"Ich bin beeindruckt davon, wie hart Serena Williams heute Abend gekämpft hat. Nicht beeindruckt bin ich davon, dass sie sich geweigert hat, ihre obligatorische Pressekonferenz abzuhalten. Nachdem sie von Wimbledon eine Wildcard erhalten hat, ist das nicht in Ordnung", schrieb Simon Cambers von der "International Tennis Writers Association".
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Serena Williams hat ihr Auftaktmatch in Wimbledon verloren

Fotocredit: Getty Images

Angesichts der möglichen Verletzung dürfte die Empörung naturgemäß etwas abgenommen haben. Cambers repostete das Statement von Smoller am Mittwochnachmittag.

Wackelt der Doppel-Start?

Die Erklärung der Agentin liefert eine Erklärung für die Abwesenheit am Dienstagabend, macht aber gleichzeitig ein anderes Thema auf: Ist der Doppelstart von Williams mit Schwester Venus in Gefahr?
Bisher gibt es darüber noch keine Informationen. Das Erstrundenspiel der Williams-Schwestern ist für Donnerstag angesetzt.
Sollte Serena Williams spielen können, trifft das Wildcard-Doppel auf die Kolumbianerin Camila Osorio und die Argentinierin Solana Sierra.
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Quelle: Eurosport


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