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WTA Bad Homburg: Angelique Kerber scheitert in Runde eins an Diana Shnaider - Dämpfer für Lokalmatadorin vor Wimbledon
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Update 24/06/2024 um 22:07 GMT+2 Uhr
Angelique Kerber hat eine Woche vor dem Start des Rasenklassikers in Wimbledon einen weiteren Rückschlag kassiert. Die dreimalige Grand-Slam-Siegerin verlor ihr Auftaktmatch bei ihrem Heimturnier in Bad Homburg trotz großem Kampf gegen die Russin Diana Shnaider mit 5:7, 3:6. In der Vorwoche war die 36-jährige Kielerin in Berlin in Runde eins an der Tschechin Linda Noskova gescheitert.
Vergeblich gekämpft: Shnaiders Power-Tennis zu viel für Kerber
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In Bad Homburg legte Kerber in ihrem Auftaktmatch gegen Shnaider einen schleppenden Start hin und musste gleich bei ihrem ersten Aufschlagspiel einen Breakball abwehren.
Die Russin dagegen suchte ihr Heil vom ersten Ballwechsel an in der Offensive und überzeugte mit ihren druckvollen Schlägen von der Grundlinie aus.
Die Folge war das Break zum 5:3 aus ihrer Sicht. Allerdings wackelte Shnaider ausgerechnet beim darauffolgenden Aufschlagspiel, als sie die Chance hatte, den Durchgang auszuservieren.
Kerber kämpfte leidenschaftlich, wehrte gleich zwei Satzbälle ab und schaffte letztlich doch noch das Break zum 4:5. Im Anschluss ballte sie die Faust und pushte sich mit einem lautstarken "komm jetzt".
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"Komm jetzt!" Kerber wehrt Satzbälle ab und schafft das Break
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Kerber verliert Satz eins trotz großem Kampf
Das Momentum sollte jedoch nicht lange auf Kerbers Seite bleiben. Die 36-Jährige sah sich kurz darauf beim Stande von 5:6 mit einem weiteren Satzball gegen sich konfrontiert.
Diesen nutzte Shnaider schließlich dank eines Doppelfehlers von Kerber. Die Linkshänderin belohnte sich damit für einen bis dato dominanten Auftritt (19 Winner bei 12 Unforced Errors - Kerber 12 Winner und 14 Unforced Errors).
Auch der zweite Satz begann denkbar ungünstig für Kerber.
Kerber wehrt sich vergeblich
Gleich ihr erstes Aufschlagspiel musste die Lokalmatadorin abgeben (0:2) - aufgegeben hatte sie sich aber noch lange nicht und holte sich umgehend das Re-Break.
Kerber konnte das Match nun in der Folge ausgeglichener gestalten und zeigte phasenweise eine gute Leistung. In den entscheidenden Situationen fand sie aber gegen das druckvolle Spiel der 16 Jahre jüngere Weltranglisten-47. kein Mittel - zumal Schnaider auch regelmäßig die Linien traf.
Mit einem weiteren Break zum 5:3 sorgte Shnaider letztlich für die Vorentscheidung. Nach 1:18 Stunden verwandelte die 20-Jährige, die mit 31 Winnern bei nur 16 Unforced Errors (Kerber 18 zu 22) eine insgesamt überragende Vorstellung hinlegte, ihren ersten Matchball zum Einzug ins Achtelfinale.
"Ich bin sehr stolz auf meine Leistung und darauf, dass ich meine Emotionen im Griff behalten habe", sagte sie im anschließenden On-Court-Interview mit Matthias Stach.
Niemeier gelingt Überraschung
Während Shnaider nun auf die Ukrainerin Dayana Yastremska trifft, muss Kerber vor dem Start des Rasenklassikers in Wimbledon (1. bis 14. Juli) den nächsten Dämpfer hinnehmen.
Zuvor hatte Jule Niemeier für ein Highlight aus deutscher Sicht gesorgt. Die Dortmunderin bezwang Maria Sakkari 2:6, 6:2, 7:6 (7:4), in der Runde der besten 16 trifft Niemeier nun auf Paula Badosa aus Spanien.
Von dem Rasenturnier verabschieden musste sich hingegen Tamara Korpatsch. Die Hamburgerin unterlag der an Nummer vier gesetzten Brasilianerin Beatriz Haddad Maia 1:6, 6:7 (6:8).
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(mit SID)
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Navarro lässt Cristian keine Chance
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