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Tatjana Maria steht in Mallorca zum ersten Mal in einem WTA-Finale

Premiere: Maria zum ersten Mal in einem WTA-Finale
Von SID

23/06/2018 um 17:27Aktualisiert 23/06/2018 um 17:50

Tatjana Maria ist zum ersten Mal in ihrer Karriere in ein Finale auf der WTA Tour eingezogen. Die Nummer 79 der Weltrangliste gewann beim Rasenturnier auf Mallorca ihr Halbfinale gegen Qualifikantin Sofia Kenin aus den USA mit 6:2, 2:6, 6:4. Nach einem wahren Break-Festival im entscheidenden Durchgang verwandelte Maria nach 1:56 Stunden ihren ersten Matchball.

Im Finale trifft die 30-Jährige am Sonntag entweder auf die an Position drei gesetzte Lettin Anastasija Sevastova oder die frühere US-Open-Siegerin Samantha Stosur aus Australien. Bei einem Sieg kehrt Maria unter die besten 50 des WTA-Rankings zurück.

Maria hatte bei dem mit 250.000 Dollar dotierten Turnier bereits in der ersten Runde Anett Kontaveit, Nummer vier der Setzliste, ausgeschaltet. Es folgten weitere Siege gegen ihre deutsche Konkurrentin Carina Witthöft (Hamburg) im Achtel- sowie die Tschechin Lucie Safarova (Nr. 7) im Viertelfinale.

Die ehemalige Weltranglistenerste Angelique Kerber (Kiel) war auf der spanischen Ferieninsel überraschend in der ersten Runde gescheitert. Antonia Lottner (Düsseldorf) schied im Achtelfinale aus.

Kvitova im Finale von Birmingham

Die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova aus Tschechien trifft im Finale des WTA-Turniers in Birmingham auf die Slowakin Magdalena Rybarikova. Die an Nummer vier gesetzte Kvitova, die im Viertelfinale die deutsche Fed-Cup-Spielerin Julia Görges (Bad Oldesloe) ausgeschaltet hatte, setzte sich im Halbfinale 6:3, 6:2 gegen die Rumänin Mihaela Buzarnescu durch und wahrte damit die Chance auf ihren 25. Triumph bei einem Turnier der WTA-Tour.

Finalgegnerin Rybarikova benötigte beim 7:6 (7:1), 6:4 über Barbora Strycova (Tschechien) ebenfalls zwei Sätze, um den Einzug in ihr erstes WTA-Finale seit 2013 perfekt zu machen. Beim mit rund 935.000 Dollar dotierten Rasenturnier in England war die Weltranglisten-13. Görges die einzige deutsche Spielerin im Feld. Das Turnier dient als wichtige Vorbereitung auf das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon.

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