WTA Cincinnati: Sara Bejlek sorgt für Furore und besiegt Aryna Sabalenka und Madison Keys - Jetzt wartet Coco Gauff
Publiziert 22/08/2026 um 16:14 GMT+2 Uhr
In Cincinnati macht im Moment eine junge Tschechin von sich reden: Sara Bejlek steht im Halbfinale und besiegte auf ihrem Weg dorthin drei Grand-Slam-Siegerinnen, darunter Aryna Sabalenka im Achtelfinale. 7:6 (9:7), 6:4 lautete der Endstand gegen die Weltranglistenerste. Vielen Fans dürfte der Name der 20-Jährigen noch kein Begriff sein. Doch Bejlek setzt aktuell alles daran, genau das zu ändern.
Nach Sieg über Sabalenka: Bejlek setzt Siegeszug gegen Keys fort
Quelle: Perform
Als Nummer 35 der Welt startete die nur 1,63 m kleine Spielerin in das 1000er-Event, das für sie die Generalprobe für die US Open (ab 30. August) ist.
Für einige große Stars wurde Bejlek allerdings zum Stolperstein. Zum Auftakt besiegte die Tschechin direkt ihre Landsfrau und ehemalige Nummer eins Karolina Pliskova 6:0, 6:2.
Mit einem 7:6 (7:5), 6:4-Erfolg legte Bejlek in Runde zwei nach und nahm mit Barbora Krejcikova, die 2021 die French Open und 2024 Wimbledon gewonnen hatte, die erste ehemalige Grand-Slam-Siegerin aus dem Turnier.
Nach einem weiteren Erfolg gegen die Nummer 16 der Setzliste, Ekaterina Alexandrova (4:6, 6:1, 6:2), folgte der bisher größte Coup: Gegen die viermalige Grand-Slam-Siegerin Sabalenka bewies Bejlek ihren Kampfgeist.
Bejlek nach Coup gegen Sabalenka: "Mir fehlen die Worte"
Die Belarussin führte im Tiebreak des ersten Satzes bereits mit 5:1, doch die Linkshänderin schaffte es, das Blatt zu wenden.
Den Tiebreak entschied Bejlek 9:7 für sich. Auch im zweiten Satz gab die junge Tschechin trotz eines frühen 1:4-Rückstands nicht auf und feierte am Ende den Einzug ins Viertelfinale. "Mir fehlen die Worte", meinte Bejlek im Anschluss.
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Sara Bejlek holte zu Beginn des Jahres in Abu Dhabi ihren ersten WTA-Titel
Fotocredit: Getty Images
Bejlek: "Glaube immer mehr an mich"
Ihr Ticket für das Halbfinale buchte die 20-Jährige schließlich gegen die nächste Majorsiegerin: Gegen Madison Keys (Australian Open 2025) gelang ihr dabei ein weiteres Comeback. Nach Satzrückstand siegte Bejlek 3:6, 6:4, 7:6 (7:5).
Danach versuchte sie, im Interview Gründe für ihre Siegesserie in Cincinnati zu finden. "Vor ein paar Wochen hatten wir mit meinem Team ein ziemlich ernstes Gespräch, und seitdem habe ich das Gefühl, dass es ganz gut läuft und ich immer mehr an mich glaube und mich auch körperlich auf dem Platz verbessere."
Mit ihrem aggressiven und intensivem Spielstil sowie ihrer Mentalität, nie aufzugeben, überrumpelte sie in Cincinnati zahlreiche Stars.
Anfang des Jahres gewann Bejlek in Abu Dhabi ihren ersten WTA-Einzeltitel. Auf dem Weg zu ihrem womöglich größten Karriereerfolg wartet nun im Halbfinale mit Coco Gauff (USA/Nr. 4) ein weiterer harter Prüfstein - und die nächste Grand-Slam-Championesse.
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Gauff lässt Kostyuk keine Chance - Halbfinaleinzug perfekt
Quelle: Perform
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