Coco Gauff spricht nach Doha-Erstrundenaus über ihre aktuelle Form: "Trainiere gut, aber spiele in Turnieren nicht gut"
Publiziert 11/02/2026 um 12:35 GMT+1 Uhr
Nach dem erneuten frühen Aus in Doha hat Coco Gauff offen über ihre derzeitige Formkrise gesprochen – und dabei selbstkritische Töne angeschlagen. „Ich habe einfach das Gefühl, in den letzten Matches nicht mein bestes Niveau gespielt zu haben. Ich spüre, dass ich einige Dinge, die ich im Training arbeite, während der Spiele nicht umsetzen kann, was sehr frustrierend ist", erklärte Gauff.
Lucky Loserin schockt Gauff beim Masters in Katar
Quelle: Perform
Zuvor war die Weltranglistenfünfte beim WTA-Turnier in Doha erneut bereits in der ersten Runde gescheitert. Gegen die italienische Lucky Loserin Elisabetta Cocciaretto unterlag die US-Amerikanerin in 1:31 Stunden mit 6:4, 6:2.
Gauff führte auf der Pressekonferenz nach dem Match weiter aus: "Ich trainiere gut, aber spiele in Turnieren nicht gut. Ich muss einen Weg finden, das zu schaffen. Ich habe versucht, aggressiver zu sein und weniger direkte Fehler zu machen."
Anschließend ging die 21-Jährige in die konkrete Analyse und beschrieb: "Als ich versucht habe, passiver zu sein, um mit mehr Geometrie zu spielen, hat sie (Cocciaretto) den Ball früh genommen und sehr hart geschlagen. Ich muss einen Weg finden, gegen Spielerinnen wie sie anzutreten, die flach spielen und den Ball früh nehmen."
Die letzten beiden Matches gegen Svitolina bei den Australian Open und Cocciaretto in Doha hätten gezeigt, dass sie damit Schwierigkeiten habe. Das sei etwas, woran sie im Training arbeiten müsse, versicherte Gauff nach ihrer Niederlage.
Gauff in Doha: Dreimal Auftakt-Aus in Folge
Damit setzte sich für Gauff eine unerfreuliche Serie in Katar fort: Schon 2024 war gegen Siniakova Endstation gewesen, 2025 scheiterte sie an Kostyuk – nun folgte das dritte Auftakt-Aus in Folge. Gegen Cocciaretto kassierte sie ihre erste Niederlage im vierten direkten Duell.
Während die Italienerin mutig aufspielte und immer wieder früh den Ball nahm, wirkte Gauff phasenweise gehemmt und fand kein Mittel gegen das flache, aggressive Spiel ihrer Gegnerin.
Gleichzeitig sah der zweimalige Grand-Slam-Champion auch Fortschritte im Aufschlag: "Heute mit nur drei Doppelfehlern ist das positiv, und genauso war es in den Matches, die ich in Australien hatte. Ich glaube, auch dort waren es nicht viele Doppelfehler. Das ist der eine positive Aspekt."
Das könnte Dich auch interessieren: Inklusive Bagel: Struff überzeugt im Erstrundenmatch
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/02/10/image-efd93377-9837-4c44-903b-7d9ae5f049fc-85-2560-1440.png)
Erstes Match nach Titel in Australien: Rybakina schlägt Wang
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung