Jessica Pegula übt scharfe Kritik an Turnierveranstalter in Madrid: "Weiß nicht, in welchem Jahrhundert die leben"
Jessica Pegula hat sich in Rom über den Turnierveranstalter des vorangegangenen Turniers in Madrid beschwert. "Ich weiß nicht, in welchem Jahrhundert die alle leben", monierte die US-Amerikanerin und spielte damit auf die Zeremonie nachdem Finale im Damen-Doppel an. Denn: Weder Pegula und Partnerin Coco Gauff noch die Siegerinnen Victoria Azarenka und Beatriz Haddad Maia durfen eine Rede halten.
Coco Gauff (li.) und Jessica Pegula (re.)
Fotocredit: Getty Images
Die Niederlage war ärgerlich, der Umgang mit den Spielerinnen aber noch mehr. "Was in Madrid passiert ist, war wirklich enttäuschend", betonte Jessica Pegula im Gespräch mit Journalisten in Rom.
Zusammen mit Coco Gauff hatte die 29-Jährige das Endspiel 1:6, 4:6 gegen Victoria Azarenka und Beatriz Haddad Maia verloren. Wie üblich folgte darauf die Ehrung auf dem Platz. Allerdings kamen die vier Profis dabei nicht zu Wort.
"Ich weiß viel über die Geschehnisse und die Details im Vorfeld der Veranstaltung, weil Victoria und ich im Spielerrat sitzen. Ich hatte das Gefühl, dass etwas passieren würde. Ob ich aber gedacht habe, dass wir nicht sprechen können? Nein. Das habe ich noch nie in meinem Leben gehört. Selbst bei einem 10.000-Dollar-Challenger-Finale würdest du sprechen", polterte Pegula.
Verschärfend kam hinzu, dass die Doppel-Champions bei den Männern, Karen Khachanov und Andrey Rublev, sehr wohl eine Rede halten durften nach ihrem Titelgewinn.
Sie wisse nicht, in "welchem Jahrhundert" die Verantwortlichen lebten, die in Madrid eine solche Entscheidung getroffen hätten, so Pegula. "Wir waren verärgert, als es passierte, vor allem als uns während der Preisverleihung gesagt wurde, dass wir nicht sprechen dürfen." Das wiederum spreche für sich ...
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Quelle: Perform
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