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Letzte Etappe der Nationenpreis-Serie Vielseitigkeit in Boekelo mit starkem deutschem Auftakt
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Publiziert 07/10/2017 um 13:36 GMT+2 Uhr
Im niederländischen Boekelo tragen die Vielseitigkeitsreiter an diesem Wochenende die letzte Etappe des Nationenpreises VS aus. Deutschland ist in der Parade-Disziplin Dressur stark gestartet und konnte sich zunächst in Führung bringen. Die Geländestrecke, die am heutigen Samstag ausgetragen wird, wirbelt das Ranking ordentlich durcheinander.
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Boekelo ist an diesem Wochenende Austragungsort eines ganz besonders gut gepflegten Wettstreits. Die britischen und die deutschen Vielseitigkeitsreiter rivalisieren einmal mehr um Führung, Punkte und den Sieg. Und das zum letzten Mal in dieser Saison, denn die Etappe an den nierderländischen Grenze nahe Enschede ist die letzte Station des Nationenpreises der Vielseitigkeitsreiter in diesem Jahr.
Während Jörg Kurbel, Andreas Dibowski, Anna Siemer und Felix Etzel nach der Dressur vorne lagen und sich mit besten Ergebnissen im Viereck eine herovrragende Ausgangsposition sicherten, setzen die britischen Vielseitigkeitsreiter darauf, im Gelände Bestform zu zeigen. Die drei verschiedenen Teilbereiche, die den Kern der Disziplin Vielseitigkeit bilden, ermöglichen es unterschiedliche Stärken von Pferden und Reitern Geltung zu verschaffen. Brillant ist, wer wie Michael Jung und Ingrid Klimke, in allen Bereichen glänzen kann. So lässt sich mit einem herausragenden Dressur-Ergebnis, das man im Gelände und im Parcours halten kann, schon früh der Grundstein für einen Sieg legen.
Doch auch wer ein gutes, wenn auch nicht sehr gutes Ergebnis in der Dressur liefert, hat noch Chancen auf den Sieg und eine vordere Platzierung. Die Erfahrung zeigt, dass besonders die Geländeritte für Veränderungen im Ranking sorgen. Großbritannien konnte bei den Eruopameisterschaften in Strzegom in diesem Jahr den Titel gewinnen und zählt daher zu den Favoriten in Boekelo. Strzegom war zuvor bereits Station der Nationenpreis-Serie in dieser Saison, was zeigt wie stark die Briten in der Military unterwegs sind.
Im Laufe der Saison haben britische Reiter insgesamt 590 Punkte sammeln können, 10 Punkte mehr als die deutschen Reiter zusammenbringen konnten. Beide Nationen liegen mit einem enorm großen Abstand vorne. Frankreich, auf Position drei, bringt es gerade einmal auf 335 Punkte. Nun treten also die beiden stärksten Nationen zum Kopf-an-Kopf-Rennen in den Niederlanden an. Entschieden wird die Etappe erst am Sonntag im Springen. Dann wird sich zeigen, wer Summa Summarum die Nase vorn hat.
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