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Weltrekord für deutsche Vielseitigkeitsreiter in Strzegom
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Publiziert 19/08/2017 um 12:20 GMT+2 Uhr
Bei den Europameisterschaften im polnischen Strzegom haben die deutschen Mannschafts-Reiter den Weltrekord geknackt. Mit einer Dressurwertung von 87,7 Minuspunkten startet das deutsche Team in die Geländeprüfung. Eine bessere Dressur-Wertung hat es nie gegeben.
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Bei den Europameisterschaften im polnischen Strzegom zeigen sich die deutschen Vielseitigkeitsreiter vom Fleck weg hervorragend aufgestellt. Im Viereck beeindruckten alle deutschen Paare mit hervorragenden Leistungen. Die Spitzenposition übernahm die amtierende deutsche Meisterin Bettina Hoy mit ihrem Seigneur Medicott und einem Ergebnis von 24,60 Minuspunkten. Dahinter reihte sich Teamkollegin Ingrid Klimke mit Hale Bob und einem Ergebnis von 30,3 Minuspunkten auf Platz zwei ein.
„Er ist in Topform“, schwärmte die zweimalige Mannschafts-Olympiasiegerin über ihren Oldenburger Wallach, mit dem sie gerade das CICO3* in Aachen gewinnen konnte. Auch platz drei ging an einen Reiter aus der deutschen Mannschaft. Titelverteidiger Michael Jung und Rocana wurden für ihre Vorstellung im Viereck von den Richtern mit 32,8 Minuspunkten belohnt. Der herausragende Auftritt im Viereck sorgt dafür, dass die deutsche Mannschaft einen guten Vorsprung auf die anderen Mannschaften erzielen konnte. Auf Platz zwei liegen nach der Dressur die Franzosen mit 111,8 Minuspunkten, knapp vor den drittplatzierten Briten (111,9).
doch nicht nur die deutschen Paare zeigten gute Runden in der Dressur. Auch andere Nationen konnten im Viereck brillieren. Insgesamt blieben 15 der insgesamt 79 Paare aus 19 Nationen unterhalb der 40er Marke. „Es wird besser geritten, aber auch besser gerichtet“, kommentierte Bundestrainer Hans Melzer die Dressur-Ergebnisse. „Die Richter trauen sich, die Notenskala auszuschöpfen.“ Sechs Paare beendeten die Dressur sogar mit weniger als 35 Minuspunkten. Neben dem deutschen Spitzen-Trio waren dies die britische Einzelreiterin Gemma Tattersall mit Quicklook (33,10/Platz vier), die Schwedin Sara Algotsson-Ostholt mit Reality (34,2/Platz fünf) sowie der Franzose Thomas Carlile mit Upsilon (34,4/Platz sechs).
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