Le Mans 2016: Das war der Grund für den Toyota-Ausfall

Vier Tage nach dem dramatischen Ausfall ganz knapp vor dem ersten Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans 2016 hat Toyota die Ursache endlich gefunden. Nach Angaben des Teams war ein Defekt an einem Verbindungsstück zwischen Turbolader und Intercooler der Grund für den Ausfall der führenden Startnummer 5 mit Kazuki Nakajima, Anthony Davidson und Sebastien Buemi.

Toyota scheidet in Führung liegend bei den 24 Stunden von Le Mans aus

Fotocredit: Imago

"Das Auto #5 erlitt einen Defekt an einer Steckverbindung der Druckluftleitung zwischen Turbolader und Intercooler", heißt es von einem TMG-Sprecher. "Dies führte dazu, dass die Turboladersteuerung nicht mehr funktionierte. Das Team versuchte über neue Einstellungen wieder Leistung zu generieren. Das wurde letztlich geschafft, sodass das Auto die letzte Runde zurücklegen konnte. Aber es war zu spät, um diese Runde innerhalb der vorgeschriebenen sechs Minuten zu schaffen."
Bislang steht noch nicht fest, was diesen Defekt an der Streckverbindung ausgelöst hat. "Wir haben den Produktionsprozess in Köln genau angeschaut", heißt es von TMG. "Weitere Analysen werden folgen, um die eigentliche Ursache zu finden. Fest steht, dass dieser Defekt in keinerlei Zusammenhang mit den Motorenproblemen steht, die in Spa aufgetreten sind." Man werde in die Tiefenanalyse gehen, um Gegenmaßnahmen ergreifen zu können und solche Defekte in Zukunft zu verhindern.
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24h von Le Mans - Toyota-Drama kurz vor Schluss: "I have no power!"

Quelle: Eurosport

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