Der 24-Jährige verlor am frühen Mittwochmorgen seinen Heat gegen den Franzosen Antony Ruenes und belegte damit den geteilten siebten Rang.

"Natürlich bin ich enttäuscht, gerade nachdem ich gestern sehr gut in meine Aufholjagd gestartet war. Die Bedingungen waren heute morgen sehr hart, aber natürlich für alle gleich. Ich hatte einfach Pech beim Timing, konnte keinen guten Sprung zeigen", sagte Köster dem SID.

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Kösters Nachfolger wurde Victor Fernandez Lopez. Dem Spanier genügte auf Sylt ein dritter Platz im Gesamtklassement zum dritten Titelgewinn im Waveriding. Sieger auf Sylt wurde der Franzose Thomas Traversa mit einem Erfolg im Finale gegen den Venezolaner Ricardo Campello.

Am Dienstagnachmittag hatte Köster in der zweiten Ausscheidungsrunde seine ersten vier Duelle für sich entschieden. Der Weltranglistenzweite musste diesen beschwerlichen Umweg gehen, nachdem er bei seinem "Heimspiel" vor der Nordseeinsel am Montag überraschend im Auftaktduell dem Franzosen Julien Quentel unterlegen war.

Zum Einzug ins Finale wären neun Siege nötig gewesen, Köster gelang zumindest der Sprung in die Runde der letzten Acht. 2017 hatte Köster vor Sylt seinen vierten WM-Titel gewonnen.

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