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Bayern-Kapitän Philipp Lahm empfiehlt Rafinha für die deutsche Nationalmannschaft
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Publiziert 02/11/2015 um 13:55 GMT+1 Uhr
Philipp Lahm hat sich für Teamkollege Rafinha als seinen Nachfolger auf der rechten Verteidigerposition in der Nationalmannschaft stark gemacht. "Wenn einer beim FC Bayern eine Rolle spielt, dann spielt er auch in der Nationalmannschaft eine Rolle", sagte der Bayern-Kapitän. Der gebürtige Brasilianer bestand den Einbürgerungstest und soll in knapp drei Wochen einen deutschen Pass bekommen.
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Seit dem Rücktritt von Philipp Lahm nach dem WM-Triumph sucht Joachim Löw einen passenden Nachfolger hinten rechts. In den 14 Länderspielen danach hat er bereits sechs Kandidaten getestet - keiner hat überzeugt. Jetzt tut sich eine neue Alternative auf. Bayerns Brasilianer Rafinha bestand den Einbürgerungstest, soll in drei Wochen einen deutschen Pass bekommen und könnte dann sofort für den Weltmeister spielen.
Für Lahm wäre sein Teamkollege beim deutschen Rekordmeister jedenfalls eine sehr gute Option.
"Es steht mir nicht zu, dem Bundestrainer Ratschläge zu geben. Aber klar: Rafinha ist ein exzellenter Fußballer und Typ, der hier einen super Job gemacht hat und macht", sagte der Bayern-Kapitän vor dem Champions League-Kracher am Mittwochabend (ab 20:45 Uhr im Liveticker bei eurosport.de) gegen den FC Arsenal. "Wenn einer beim FC Bayern eine Rolle spielt, dann spielt er auch in der Nationalmannschaft eine Rolle."
eurosport.de fragte Lahm, ob er Rafinha auch die deutsche Nationalhymne beibringen würde?
Rafinha bereit
Rafinha hat bisher zwei Länderspiele für die Seleção absolviert – im März 2008 gegen Schweden und im März 2014 gegen Südafrika - und mit der brasilianischen Olympia-Auswahl bei den Peking-Spielen 2008 Bronze gewonnen. Ein Pflichtspiel hat er für die A-Nationalmannschaft noch nicht bestritten. Dementsprechende Avancen des brasilianischen Nationaltrainers Carlos Dunga interessieren ihn nicht mehr.
"Ich war immer bereit. Aber jetzt bin ich 30. Wäre ich auf meiner Position die erste oder zweite Wahl, hätte ich zugesagt. Aber jetzt bin ich nur Dungas vierte Wahl", erklärte Rafinha und betonte in einem Interview der "Sport Bild“, wie sehr er sich über einen Anruf von Löw freuen würde.
Problemzone hinten rechts
Bedarf hätte Löw. Seit dem WM-Triumph hat er rechts hinten in 14 Länderspielen sechs verschiedene Profis getestet. Kevin Großkreutz (ein Einsatz), Sebastian Rudy (4), Antonio Rüdiger (3), Shkodran Mustafi (2), Emre Can (2) und Matthias Ginter (2). Unentbehrlich machte sich dabei in der EM-Qualifikation keiner der Kandidaten.
Trotzdem hat sich der Bundestrainer in der Causa Rafinha noch nicht klar positioniert. Das nächste Länderspiel steigt am 13. November in Frankreich.
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