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FC Bayern: Thomas Müller kritisiert nach Pokalerfolg gegen Wolfsburg die Medien
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Publiziert 08/02/2017 um 11:00 GMT+1 Uhr
Thomas Müller hat nach dem mühsamen 1:0-Pokalerfolg des FC Bayern München gegen den VfL Wolfsburg die Medien kritisiert. Der Nationalspieler beklagt die eklatant negative Berichterstattung, die nicht im Einklang mit den Ergebnissen der Münchner stehe. Müller erbittet sich mehr Sensibilität im Umgang mit dem Verein. Die Presse habe einen erheblichen Einfluss.
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Aus der Allianz Arena berichten Max Kisanyik und Carsten Arndt
Vor dem Anpfiff hatte Thomas Müller noch mit Mario Gomez gescherzt. Lachend lagen sie sich in den Armen. Obwohl beide auf der Bank Platz nehmen mussten. Müller sogar die kompletten 90 Minuten.
Die kritischen Fragen zu seiner Person blieben dennoch größtenteils aus. Philipp Lahm sei Dank.
"Er kommt gleich", rief Müller den wartenden Journalisten mit einem Grinsen zu. Wohl wissend, dass sein Teamkollege und Schafkopf-Kumpel die Hauptattraktion des Abends werden würde.
Müller kritisiert Medien
Er selbst wollte sich eigentlich nicht zum Spiel äußern, tat es dann aber doch.
Als erneut Kritik an der derzeitigen Verfassung der Bayern geäußert wurde, reagierte Müller äußerst verschnupft.
"Wir müssen alle wissen, wo wir hinwollen. Wenn ihr, die Medien, über ein Champions-League-Finale berichten und mit dem FC Bayern noch ein paar Ereignisse erleben wollt, dann müsst ihr auch mal überlegen, wie wir da gemeinsam hinkommen", ärgerte sich Müller:
Müller sieht keine Krise
Der 27-Jährige beklagte die allgemein vorherrschende Unzufriedenheit und Schwarzmalerei.
"Wenn wir einmal Selbstkritik üben, dann wird das gleich genutzt, um eine vermeintliche Krise daraus zu machen. Wir haben drei der letzten vier Spiele gewonnen und einmal unentschieden gespielt, also bitte", nörgelte Müller:
Robben: “Woche der Wahrheit”
Teamkollege Arjen Robben sieht für das kommende Spiel in der Königsklasse gegen Arsenal (Di., 20:45 Uhr im Liveticker auf Eurosport.de und in der Eurosport-App) dennoch Verbesserungsbedarf.
"Es wird spannend. Es ist so ein bisschen die Woche der Wahrheit. Es ist keine Verunsicherung da, aber wir müssen uns bewusst sein, dass wir es noch besser machen müssen", warnte der Niederländer.
Da wird ihm auch Thomas Müller kaum widersprechen können.
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