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Bayern-Präsident Uli Hoeneß über BVB-Star Ousmane Dembélé: Jeden Tag 100.000 Euro Geldstrafe
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Publiziert 18/08/2017 um 21:20 GMT+2 Uhr
Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München, äußert sich im Vorfeld des Auftaktspiels gegen Bayer Leverkusen zum Zoff um Dortmunds Youngster Ousmane Dembélé. Wäre der Franzose ein Spieler des FC Bayern, würde Hoeneß alle finanziellen Möglichkeiten ausschöpfen, um ihn zur Vernunft zu bringen. Ohnehin fordert der 66-Jährige, dass gültige Verträge wieder mehr Wertschätzung erfahren müsssen.
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Die Personalie Ousmane Dembélé beschäftigt den BVB. Der junge Franzose befindet sich seit einigen Tagen im Streik, will seinen Wechsel zum FC Barcelona erzwingen.
Ein Unding, wie Bayern-Präsident Uli Hoeneß findet, der Dembélé finanziell rigoros sanktionieren würde.
"Bei uns kann ein Spieler bis zu einem Monatsgehalt Strafe bekommen. Für jeden Tag, an dem er nicht zum Training kommt, würde er mindestens 100.000 Euro Geldstrafe bekommen", sagte Hoeneß vor dem Auftaktspiel der Bundesliga bei Eurosport:
Hoeneß: Vertrag ist Vertrag
Hoeneß forderte, dass gültige Verträge wieder deutlich mehr an Wertigkeit gewinnen müssen.
"Der dümmste Berater kann nichts machen, wenn der Spieler nicht mitmacht. Wir müssen wieder zeigen, wer Herr im Haus ist. Und das sind die Vereine, die hoffentlich vernünftige Verträge machen", ärgerte sich der Bayern-Präsident:
BVB auch ohne Dembélé ein Gewinner
Sollte Borussia Dortmund Dembélé am Ende dieser andauernden Posse noch an den FC Barcelona abgeben, sieht Hoeneß die Schwarz-Gelben trotz des Verlustes eines Top-Spielers als Gewinner an:
Hoeneß kritisiert Barcelona
Der Verlierer sei stattdessen Barcelona - insofern die Katalanen Einfluss auf Dembélé genommen hätten:
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