Jupp Heynckes im "Welt"-Interview: "FC Bayern hätte Timo Werner holen müssen"

Jupp Heynckes, Trainer des FC Bayern, hat in einem Interview mit der "Welt" kritisch angemerkt, dass Timo Werner (RB Leipzig) den Münchnern vor Jahren durch die Lappen gegangen ist. Generell rät er zu mehr Mut auf dem Transfermarkt und empfiehlt, "mal einen Knaller zu verpflichten, der viel kostet". Heynckes hatte Anfang Oktober die Nachfolge von Carlo Ancelotti übernommen.

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Jupp Heynckes ist offenbar nicht ganz einverstanden mit der bisherigen Transferpolitik beim FC Bayern. Der erfahrene Trainer, der Anfang Oktober zum insgesamt vierten Mal den Job an der Seitenlinie in München angetreten hat, scheut sich jedenfalls nicht, seine Meinung darüber öffentlich kundzutun.
Im Interview mit der "Welt" macht er deutlich, dass er einen Timo Werner gerne beim deutschen Rekordmeister gesehen hätte:
Heynckes konkretisiert:
Generell sieht er den FC Bayern in der Pflicht, mehr Mut auf dem Transfermarkt zu zeigen:
Bislang hatten die Bayern-Bosse immer betont, den "Wahnsinn" auf dem Transfermarkt jenseits der 100-Millionen-Ablöse-Marke nicht mitmachen zu wollen. Im Gegenteil: Präsident Uli Hoeneß stellte zuletzt heraus, den Nachwuchs fördern zu wollen und irgendwie "den eigenen Weg" zu finden.
Doch auch Star-Stürmer Robert Lewandowski hatte die Philosophie vor kurzem in Interviews kritisch hinterfragt.
"Wir sollten uns nichts vormachen, jeder Klub braucht alle zwei, drei Jahre Top-Spieler, um das Team zu erneuern", hatte der 29-Jährige gesagt.
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