Medien: James Rodríguez will Real Madrid verlassen - Richtung FC Bayern?

James Rodríguez hat Real Madrid laut "Marca" informiert, dass er den Champions-League-Sieger verlassen will. Dem 24 Jahre alten Kolumbien-Star sind die Einsatzzeiten unter Zinédine Zidane zu wenig. Als möglicher Abnehmer wird auch der FC Bayern München genannt. Doch wer kann sich den 75-Millionen-Euro-Mann überhaupt leisten?

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James Rodríguez ist bei Real Madrid unzufrieden und will den Champions-League-Sieger verlassen, behauptet die Real-Hauspostille "Marca" in ihrer Donnerstagsausgabe.
Demnach habe der 24 Jahre alte Kolumbianer den Klub vor seiner Abreise zur Copa América von seinem Wechselwunsch informiert, da er bei Real kein Stammspieler sei.
"Ich bin nicht hier, um auf der Bank zu sitzen", zitiert die "Marca" den offensiven Mittelfeldspieler, der 2014 für 75 Millionen Euro vom AS Monaco nach Madrid gewechselt war.
In der abgelaufenen Saison kam James, auch verletzungsbedingt, aber nur auf 32 Pflichtspieleinsätze, davon nur 21 von Beginn an. War er in seiner ersten Real-Saison noch an 35 Pflichtspieltreffern direkt beteiligt (17 Tore, 18 Assists), fiel die Marke in seiner zweiten Spielzeit auf 18 (8/10).

Zinédine Zidane setzt nicht auf James Rodríguez

James scheint nicht ins System von Trainer Zinédine Zidane zu passen. Der Franzose favorisierte in der letzten Saisonphase andere Spieler für die Startelf und Isco sowie Lucas Vázquez als erste Joker.
In den letzten fünf Champions-League-Spielen ab dem Viertelfinale kam James nur 28 Minuten zum Einsatz, saß im Finale 120 Minuten nur auf der Bank - zu wenig für die Ansprüche des Shootingstars der WM 2014.
Fragt sich nur, wer finanziell potent genug ist, James zu kaufen - wenn Real ihn überhaupt gehen lässt. Der 24-Jährige hat noch einen Vertrag bis 2020 bei Real Madrid, die in Spanien obligatorische festgeschriebene Ablöse beträgt 500 Millionen Euro. Die realistische Ablöse sollte zwischen 50 und 80 Millionen Euro liegen.

James: Was für den FC Bayern spricht

Gerüchteweise als mögliche Abnehmer genannt wurden zuletzt in Spaniens Presse der FC Bayern München, Paris Saint-Germain, Manchester City, der FC Arsenal und Juventus Turin.
Was für Bayern spricht: James wird ein gutes Verhältnis zum baldigen Bayern-Coach Carlo Ancelotti nachgesagt, der ihn 2014/15 bei Real Madrid protegiert hat. James ist zudem ein zugkräftiges Testimonial von Bayern-Anteilseigner "Adidas" und könnte die Lücke im Kader füllen, die Mario Götze möglicherweise hinterlässt.
Allerdings wären die Bayern wohl kaum bereit, mehr als 50 Millionen Euro zu bezahlen - die bisherige Rekordmarke liegt bei 40 Mio. Euro (Javi Martínez, 2012).
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