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Marc Márquez stellt klar: Helm auf, keine Freunde mehr

Márquez stellt klar: Helm auf, keine Freunde mehr

03/12/2017 um 12:59Aktualisiert 03/12/2017 um 13:00

MotoGP-Weltmeister Marc Márquez beschreibt sein Verhältnis zu Andrea Dovizioso als harmonisch, räumt aber ein, dass Freundschaft auf der Strecke hinten ansteht. Knallharte Duelle im Kampf um Rennsiege und den WM-Titel, aber abseits der Strecke keine Spur von Ellbogen: Das war der MotoGP-Titelkampf 2017 zwischen Marc Márquez und Andrea Dovizioso, der die Fans in Entzücken versetzte.

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Auch Márquez und Dovizioso selbst hatten ihre helle Freude an den engen Zweikämpfen, allen voran jenen um den Sieg in Spielberg und in Motegi. "Wir respektieren uns und kommen gut miteinander aus", beschreibt Márquez, der sich im WM-Kampf schließlich durchsetze, sein Verhältnis zu Dovizioso.

Doch der Spanier gesteht auch:

"Auf der Strecke will jeder der Schnellste sein. Das ist Racing. Sobald der Helm aufgesetzt wird, gibt es keine Freunde. Man kann abseits der Strecke befreundet sein, aber auf der Strecke kämpft jeder für sein eigenes Ziel."

Márquez, dessen Zweikämpfe nicht immer so harmonisch verliefen, wie der mit Dovizioso, bemerkte: "Das akzeptieren manche Fahrer besser, andere wiederum weniger gut. Es gibt einfach unterschiedliche Charaktere."

Schlagzeilen anderer Art machte Márquez allen voran mit seiner Fehde mit Valentino Rossi in der Saison 2015, die ihm berühmten "Sepang Clash" gipfelte. Seit ihrer Versöhnung in Barcelona 2016 kommen Márquez und Rossi aber wieder vernünftig miteinander aus.

Video - Party onboard: So feiert Márquez seinen Weltmeistertitel

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