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Bringt die Weltcup-Etappe von Lyon schon die ersten Final-Kandidaten?
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Publiziert 02/11/2017 um 11:44 GMT+1 Uhr
Die vierte Station der Weltcup-Saison der Springreiter steht an diesem Wochenende in Lyon, Frankreich an. Nachdem bereits drei Mal Punkte vergeben wurden, besteht in Lyon die Möglichkeit, dass sich die derzeit Führenden des Rankings mit einem weiteren Punktezuwachs schon früh ihr Ticket für das Finale in Paris sichern, das Anfang April 2018 ausgetragen wird.
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Drei Etappen der aktuellen Weltcup-Saison sind ausgetragen, die Punkte vergeben. An diesem Wochenende treten die Springreiter der Westeuropäischen Liga in Lyon zur vierten Station des Longines FEI Weltcup an. Zwar findet das Finale der Tour erst Anfang April in Paris statt, doch sind es nach Lyon nur noch neun Etappen bei denen die Reiter sich verbessern können. Eine erste Tendenz lässt sich nach der Weltcup-Prüfung von Lyon deutlich erkennen.
Im vergangenen Jahr konnte Daniel Deusser mit seiner Stute Equita in Lyon für Furore sorgen, als er sich den Sieg in der Weltcup-Etappe der Veranstaltung mit gleichem Namen – Equita Lyon – sichern konnte. In diesem Jahr ist Daniel Deusser in Lyon nicht mit von der Partie. Das gleiche gilt für den Niederländer Jur Vrieling. Beide Springreiter rangieren derzeit mit 20 Punkten auf einem vorderen Rang und gleichzeitig hinter dem Italiener Alberto Zorzi, Kevin Staut (Frankreich) und Maikel van der Vleuten (Niederlande). Diese drei liegen jeweils nur einen Punkt auseinander und werden beim Weltcup-Springen von Lyon alles daran setzen ihr Punktekonto zu bereichern.
Mit einem Sieg könnte jeder der drei Springreiter den Abstand zu den Konkurrenten deutlich vergrößern. In diesem Fall wäre das Finalticket so gut wie sicher. Denn mit mehr als vierzig Punkten auf dem Weltcup-Tour Punktekonto kann sich ein Springreiter sicher sein zu den 18 besten Reitern der Saison zu gehören. Genau die sind es, die sich auf eine Teilnahme am Finale in Paris freuen können.
Maikel van der Vleuten hat die Weltcup-Etappe von Lyon bereits einmal gewinnen können, und zwar im Jahr 2013 mit seinem Spitzenpferd VDL Groep Verdi, mit dem er am vergangenen Wochenende in Verona siegreich war. Auch die Franzosen haben in Lyon bereits mehrfach einen Heimsieg feiern können. Zuletzt war es Penelope Leprevoste, die 2015 mit Flora de Mariposa die Ehrenrunde der Weltcup-Prüfung anführen konnte. Auch deutsche Reiter haben schon mehrfach den Sieg in Lyon holen können. In diesem Jahr treten neben Christian Ahlmann, Holger Wulschner und Marcus Ehning auch Tobias Meyer und Philip Weishaupt in Frankreich an – alle haben die Absicht ins Weltcup-Geschehen einzugreifen. Ein Sieg ist bei jedem dieser Reiter denkbar.
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