Kein Tag wie jeder andere: Die Neugründung des DFB

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit der Neugründung des DFB nach dem zweiten Weltkrieg.

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10. Juli
Der 10. Juli 1949 ist ein besonderes Datum in der Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). An diesem Tag wurde in Stuttgart die Neugründung des DFB nach dem zweiten Weltkrieg durch den späteren Verbandspräsidenten Dr. Peco Bauwens beschlossen. Die amtliche und offizielle Wiedergründung des Verbands wurde dadurch in die Wege geleitet. Sie erfolgte am 21. Januar 1950.
Fast zehn Jahre hatte es den DFB zuvor nicht gegeben. Der Verband wurde unter dem Nazi-Regime zunächst gleichgeschaltet und 1940 schließlich aufgelöst. An eine Neugründung nach Ende des Zweiten Weltkriegs war zunächst nicht zu denken, da es die FIFA im November 1945 allen Mitgliedsstaaten untersagte, Beziehungen zu Deutschland oder Japan zu unterhalten.
Der englische Verband FA stellte 1949 den Antrag, Deutschland zum internationalen Spielbetrieb wieder zuzulassen, worauf die Neugründung des DFB erfolgte. Die erste Nachkriegsstatistik belegt, dass trotz der zahlreichen Toten und Verletzten durch den Zweiten Weltkrieg nur einige Monate später bereits wieder 1,4 Millionen Deutsche in 13.000 Vereinen im DFB angemeldet waren.
Im September 1950 wurde Deutschland wieder in die FIFA aufgenommen. Am 22. November folgt das erste Länderspiel seit Kriegsende. Deutschland bezwang die Schweiz in Stuttgart mit 1:0.
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