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Kein Tag wie jeder andere: Der Tod von Marco Simoncelli - Motorradstar verunglückte beim Großen Preis von Malaysia
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Publiziert 23/10/2024 um 00:50 GMT+2 Uhr
Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit dem Tod von MotoGP-Pilot Marco Simoncelli im Rennen. Der Italiener kam 2011 beim Großen Preis von Malaysia in Sepang zu Sturz. Das Unglück sorgte für große Bestürzung in der MotoGP.
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Fotocredit: Eurosport
Der 23. Oktober 2011 war einer der schwärzesten Tage in der Geschichte der MotoGP. Der Italiener Marco Simoncelli verunglückte beim Großen Preis von Malaysia in Sepang tödlich.
Simoncelli rutschte in der zweiten Runde in einer Rechtskurve weg und landete auf der Strecke. Die hinter ihm fahrenden Colin Edwards und Valentino Rossi konnten nicht mehr ausweichen und rasten direkt in ihn hinein. Simoncelli verlor durch die Wucht des Zusammenstoßes seinen Helm und rutschte anschließend leblos über den Kurs. Beim Abtransport des Verunglückten stürzten zudem noch die Sanitäter mit der Trage.
Das Rennen wurde anschließend abgebrochen und nicht wieder aufgenommen. Um 16:56 Uhr Ortszeit, rund 50 Minuten nach dem Unfall, wurde der Tod des 24-Jährigen festgestellt.
Simoncelli war seit 2002 in der Motorrad-Weltmeisterschaft aktiv. Seinen größten Erfolg feierte der Pilot aus Cattolica in der Saison 2005, als er in den Weltmeistertitel in der damaligen 250-ccm-Klasse gewann.
Für MotoGP-Superstar Valentino Rossi wiegt der Verlust von Simoncelli, der für ihn wie ein jüngerer Bruder war, noch immer schwer. "Ich vermisse Marco so sehr", sagt der 42-Jährige. "Zunächst als Freund, denn er war wirklich sehr lustig und wir hatten eine tolle Zeit zusammen. Es hat immer so viel Spaß mit ihm gemacht", erinnert er sich.
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