Kein Tag wie jeder andere: Katarina Witt feiert Geburtstag

Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Katarina Witt. Der Eiskunstlauf-Star wurde am 3. Dezember 1965 geboren. Kaum jemand prägte die Sportart national und international so sehr wie die zweimalige Olympiasiegerin.

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Fotocredit: Eurosport

Sie erhielt den Spitznamen "das schönste Gesicht des Sozialismus", der ihr noch heute anhaftet. Am 3. Dezember 1965 wurde Katarina Witt geboren. Die Eiskunstläuferin war eine der prägenden Sportlerinnen der 80er-Jahre.
Mit Ausnahme der Weltmeisterschaft in Genf 1986, als sie sich der US-Amerikanerin Debi Thomas beugen musste, blieb die Berlinerin von 1984 bis 1988 bei großen internationalen Meisterschaften ungeschlagen.
1984 in Sarajevo und 1988 in Calgary wurde Witt Olympiasiegerin. Nach der Olympiasaison 1988 wagte sie den für DDR-Sportler damals ungewöhnlichen Weg ins Profitum und startete bei diversen Eis-Shows, unter anderem Holiday on Ice.
Als es 1993 möglich wurde, sich reamateurisieren zu lassen, nutzte sie die Chance und nahm bei den Olympischen Spielen in Lillehammer ein Jahr später teil.
Witt galt als Vorzeigesportlerin der DDR und bekam mehrere Vergünstigungen von der Staatsführung, unter anderem einen VW Golf. Das brachte ihr nach der Wende teils heftige Kritik ein. Allerdings stand sie auch stark unter Beobachtung des Staates. So wurden teilweise bis zu neun Stasi-IM gleichzeitig auf die Eiskunstläuferin angesetzt.
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