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Kein Tag wie jeder andere: Maria Höfl-Riesch wird Slalom-Olympiasiegerin in Vancouver - Deutsche jubelt über Gold
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Publiziert 26/02/2026 um 00:03 GMT+1 Uhr
Kein Sport-Tag wie jeder andere: Jubiläen & Rekorde, Feiertage & Dramen, großes Kino & vergessene Helden: Unser täglicher Blick zurück in die Sportgeschichte - heute mit Maria Höfl-Riesch und Susanne Riesch bei Olympia 2010 in Vancouver. Während Maria sich den Olympiasieg im Slalom sicherte, schied Schwester Susanne im zweiten Durchgang in aussichtsreicher Position aus.
Maria Riesch
Fotocredit: Getty Images
Am 26. Februar 2010 lagen Glück und Pech für Maria und Susanne Riesch beim olympischen Slalom in Vancouver dicht beieinander. Während die damalige Weltmeisterin Maria Höfl-Riesch, damals noch unter ihrem Mädchennamen, ihre zweite olympische Goldmedaille gewann, schied ihre Schwester Susanne aus - bei besten Chancen auf eine Medaille.
Maria Riesch hatte ein Jahr zuvor in Val d'Isère WM-Gold im Slalom gewonnen und galt gemeinsam mit der Österreicherin Marlies Schild als Topfavoritin. Die Goldmedaille in der Kombination verlieh ihr zudem zusätzliches Selbstvertrauen.
Nach dem ersten Durchgang lag die damals 25-Jährige vier Zehntelsekunden vor Sarka Zahrobska aus Tschechien und bereits 65 Hundertstel vor Schild. Susanne Riesch hatte als Vierte lediglich sechs Hundertstel Rückstand auf den Bronzerang.
Am Ende brachte Maria Riesch 43 Hundertstel ihres Vorsprungs auf Schild ins Ziel. Zahrobska auf dem Bronzerang hatte bereits über eine Sekunde Rückstand auf die Partenkirchenerin.
Susanne Riesch fädelte dagegen auf Medaillenkurs ein. "Minuten vor dem Start merkt man doch, dass das was anderes ist als ein normales Weltcup-Rennen", sagte die niedergeschlagene Schwester der Olympiasiegerin später.
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Maria Riesch
Fotocredit: Getty Images
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