Der deutsche Verband ist nicht gerade glücklich über diese Regel und wehrt sich noch gegen die Umsetzung.
Rückendeckung erhält der DBV dabei aus der Politik. Es sei "jämmerlich und absolut inakzeptabel, dass Frauen vorgeschrieben wird, sie sollen mehr Bein zeigen, damit eine Sportart attraktiver wird", giftet die Grünen-Politikerin Barbara Steffens, die sich als Ministerin in Nordrhein-Westfalen für Belange im Bereich "Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter" einsetzt. "Das macht den Sport nicht attraktiver, sondern offenbart nur sexistisches Gedankengut!", so Steffens weiter.
Eine nicht all zu neue Idee
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Die Idee, Frauen-Sportarten über eine freizügigere Kleidervorschrift attraktiver zu gestalten ist nicht neu. Bereits 2005 hatte sich der damalige UEFA-Präsident Lennart Johansson unbeliebt gemacht.
"Wenn man über dieses Thema spricht, ist sicher nichts dagegen zu sagen, wenn der Dress der Frauen auch nett aussieht. Sicher wäre es manchmal schön, wenn man sehen könnte, dass es Frauen sind", hatte der Schwede damals dem englischen Radiosender "BBC" erklärt und eine Welle der Empörung ausgelöst.
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