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Beeindruckende Daten enthüllen unerwartete Leistungen im Bahnradsport

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Die UCI Track Champions League ist wieder in vollem Gange, wobei die ersten beiden Rennen zeigen, wie beeindruckend die diesjährigen Athleten wirklich sind.

Picture by Alex Whitehead/SWpix.com - 12/11/2022 - Cycling - UCI Track Champions League, Round 1: Mallorca - Velòdrom Illes Balears, Palma de Mallorca, Spain - Sophie Lewis and Katie Archibald - NEXTHASH

Fotocredit: Eurosport

Die erste Runde des Wettbewerbs fand am 12. November auf Mallorca statt und sah Rekorde und beeindruckende Herzfrequenz- und Leistungsdaten, die zeigten, wie anspruchsvoll der Sport wirklich ist. Die Deutsche Pauline Grabosch, viermalige UCI-Weltmeisterin, sah ihre Werte in der ersten Keirin-Runde explodieren und erreichte mit 200 bpm einen neuen persönlichen Höchstwert (ihr bisheriger Rekord lag bei 198 bpm). Und das war nicht genug, um in die nächste Runde vorzustoßen, da sie im ersten Lauf Vierte wurde.
Auch der Amerikaner Gavin Hoover spürte die Anforderungen des Sports und wurde 15. im Scratch. Aber seine Wiedergutmachung kam im Ausscheidungsrennens, dessen amtierender Champion er ist. Er gab alles und ging bis an seine Grenzen und erreichte eine Spitzenherzfrequenz von 188 Schlägen pro Minute (sein potenzielles Maximum liegt bei 190 Schlägen pro Minute). Trotz seiner großen Anstrengung wurde er schließlich vom Kanadier Mathias Guillemette geschlagen und belegte den zweiten Platz.
Die zweite Etappe in Berlin am 19. November war nicht weniger spannend, mit noch mehr Rekorden. Der Leistungsrekord der Olympiasiegerin Kelsey Mitchell lag bei 1500 Watt. Doch im Halbfinale des Berliner Sprints, erreichte sie mit 1525 Watt das neue Maximum! Ihre Leistung von 1346 Watt reichte aus, um sich den ersten Platz im Keirin zu sichern. Aber der kanadische Star wurde im Sprint von der Französin Mathilde Gros geschlagen, die mit 204 bpm auch einen neuen persönlichen Bestwert aufstellte. Die Daten der beiden Frauen zeigen, wie viel Energie, Kraft und körperlicher Einsatz dieser Sport wirklich verlangt.
Matthijs Büchli nahm die immense Herausforderung an, sich von einem Elite-Sprintradfahrer zu einem Ausdauerradfahrer zu entwickeln, und sich mit den Besten der Welt zu messen. Im Ausscheidungsrennen zeigte er seine rohe Kraft, erreichte ein Maximum von 1385 Watt und übertraf seine Rivalen in diesem Bereich (zum Vergleich erreichte Scartezzini eine maximale Leistung von 1186 Watt). Obwohl sich der Niederländer gut geschlagen hat, konnte er nicht mit den sechs besten Langstreckenfahrern der Konkurrenz mithalten. Seine höchste Herzfrequenz von 186 Schlägen pro Minute war weit von seinem Rekord von 201 Schlägen pro Minute entfernt, aber diese Änderung der maximalen Schläge pro Minute zeigt den Unterschied in der Belastungsanforderung zwischen den beiden Rennen.
Mehr Informationen zur UCI Track Champions League gibt es hier
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