Bahnrad-EM: Letizia Paternosters schwerer Sturz sorgt für Kritik - Bahn-Konstrukteur wehrt sich gegen Vorwürfe

Der schwere Sturz von Bahnrad-Weltmeisterin Letizia Paternoster im EM-Ausscheidungsfahren sorgte für Kritik hinsichtlich der Sicherheit in München. Bahn-Konstrukteur Walter von Lütken von der Firma Velotrack wehrte sich nun gegen die Vorwürfe. "Wenn wir nur noch die schnellsten Fahrer und Fahrerinnen mit den dicksten Beinen suchen, dann bauen wir künftig gerade Bahnen", so von Lütken.

Massensturz! Weltmeisterin muss verletzt aufgeben

Quelle: Eurosport

"Aber wir suchen doch die besten Fahrer und Fahrerinnen im Bahnrad. Die müssen auch technisch gut sein", sagte von Lütken der "Rheinischen Post".
Die ehemalige Bahnrad-Fahrerin Kristina Vogel, die seit einem Trainingsunfall im Jahr 2018 im Rollstuhl sitzt, macht die Bahn ebenso nicht für den Vorfall verantwortlich.
"Der Sturz hätte auf jeder anderen Bahn genauso ausgesehen, er war nicht charakteristisch für diese Bahn", sagte Vogel: "Er war charakteristisch für so ein Ausscheidungsfahren." Zugleich lobte sie die Organisatoren: "Man sieht, wie schnell sie reagiert haben und da waren."
Schwerste Folgen blieben Paternoster erspart. Ein Bruch des rechten Schlüsselbeins sowie eine Gehirnerschütterung erlitt sie dennoch.
(SID)
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Hinze nicht zu schlagen - das EM-Finale im Zeitfahren

Quelle: Eurosport

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