Die Kritik ging weiter: "Man bricht ein Keirin-Rennen nicht ab. Kaum ein Rennen wird wegen eines Sturzes abgebrochen."
Sein Sturz in der nächsten Runde habe dann allerdings niemanden interessiert, monierte der Kanadier: "Sie hätten mich überfahren können, das wäre kein Problem gewesen. Ich bin sprachlos."
Angesprochen auf seinen britischen Gegner Jack Carlin meinte Barrette: "Er hätte disqualifiziert werden müssen, aber Großbritannien kommt mit allem durch."
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Im Hoffnungslauf blieb dem 30-Jährigen dann auch nur Rang vier. Barrettes Traum von Olympia war damit beendet.
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Übler Sturz im Keirin: Fahrer verbrennt sich fies die Haut

Der Kanadier versuchte seine extreme Enttäuschung zu erklären: "Keirin ist einfach meine Disziplin. Ich war so gut vorbereitet und habe lange darauf gewartet. Ich habe mir meinen Rücken, einige Wirbel gebrochen, quasi alle Knochen in meinem Körper. Aber am meisten hat mich diese Entscheidung geschmerzt. Als würde jemand sagen: 'Wir wollen nicht, dass du gewinnst und wir können machen, was wir wollen.' Das ist wirklich schwer."
Der von Barrette kritisierte Carlin wurde am Ende Achter. Der Olympiasieg im Keirin ging an dessen britischen Teamkollegen Jason Kenny vor Mohd Azizulhasni Awang aus Malaysia. Deutschlands Maximilian Levy wurde im Finale Sechster.
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