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UCI Track Champions League: Pauline Grabosch nimmt Premiere in Angriff - Sprintstar freut sich auf Berlin
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Publiziert 08/11/2022 um 18:42 GMT+1 Uhr
Am 12. November startet die UCI Track Champions League auf Mallorca in ihre zweite Saison. Mit dabei ist auch Teamsprint-Weltmeisterin Pauline Grabosch, die sich zum ersten Mal im Teilnehmerfeld wiederfindet. Besondere Vorfreude herrscht bei der 24-Jährigen hinsichtlich der Heim-Rennen im Velodrom Berlin. Im Eurosport-Interview warf Grabosch einen Blick auf die adrenalingeladenen Wochen voraus.
TCL Media Day : Interview of Pauline Grabosch
Fotocredit: Eurosport
Die Erwartungen an die deutschen Sprintstars im Vorfeld der UCI Track Champions League 2022 (live auf Eurosport und discovery+) könnten wohl kaum größer sein. Immerhin wurde die letztjährige Ausgabe von Emma Hinze und Lea-Sophie Friedrich dominiert.
Nachdem Hinze ihre Teilnahme für die Ausgabe von 2022 abgesagt hat, rückte Pauline Grabosch in den Fokus, die sich als viermalige Teamsprint-Weltmeisterin bereits mehrfach auszeichnen konnte.
Die UCI Track Champions League sei jedoch ein anderes Pflaster, erklärte der Sprintstar gegenüber Eurosport. "Es ist ein ganz anderes Format, als was man ansonsten gewohnt ist. Deshalb möchte ich vorerst nicht zu viel dazu sagen", schraubte sie die Erwartungen runter.
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Nichtsdestotrotz startet die 24-Jährige höchst motiviert in die zweite Auflage des Wettbewerbs und setzt auf die Euphorie der Zuschauer: "Ich erwarte mir volle Velodrome, super Stimmung und viel Spaß während der Wettkämpfe."
Wie groß ist die Vorfreude auf Ihre Premiere in der Champions League?
Pauline Grabosch: Das ist jetzt meine zweite Einladung für die Track Champions League. Dieses Jahr kann ich sie aber auch annehmen. Ich war glücklich, als ich das Ticket während der Sprint-Wettkämpfe bekommen habe. Ich freue mich sehr, dass Mallorca bald vor der Tür steht.
Welche Bedeutung hat die Champions League unter den Fahrerinnen und Fahrern bereits gewonnen?
Grabosch: Letztes Jahr habe ich die Track Champions League im Fernsehen verfolgt und die zahlreichen Fotos und Videos auf Social Media mitbekommen. Das macht wirklich Lust auf mehr. Auch unter den Fahrern wird der Wettbewerb groß gehandelt. Man freut sich immer wieder, wenn man eine solche Einladung bekommt. Jeder Sportler, der in den nächsten Wochen durch die verschiedenen Velodrome fährt, kann ganz genau nachvollziehen, was ich meine.
Mit welchen Zielen starten Sie als frischgebackene Weltmeisterin im Teamsprint in die Wettbewerbe?
Grabosch: Es ist ein ganz anderes Format, als was man ansonsten gewohnt ist. Deshalb möchte ich vorerst nicht zu viel dazu sagen. Das einzige, das ich mir erwarte, sind volle Velodrome, super Stimmung und viel Spaß während der Wettkämpfe. Auch wenn das Format für mich und viele andere Sportler Neuland ist.
Sie haben sich vor einigen Monaten der Trainingsgruppe in Cottbus angeschlossen. Inwiefern haben Sie von dieser Veränderung bereits profitiert?
Grabosch: Häufig sagen wir im Spaß, dass wir die stärkste Trainingsgruppe der Welt sind. Ich bin aber noch nicht so lange dabei, weswegen ich mich erst in das System reinfuchsen muss. Nach einer sehr kurzen Vorbereitung an einem neuen Standort mit dem Weltmeister-Trikot am Ende nach Hause gegangen zu sein lässt auf eine sehr schöne Zukunft hoffen.
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Quelle: Eurosport
Ihre Teamkollegin Emma Hinze verzichtet aus Regenerationsgründen auf ihre Teilnahme. Wie bereiten Sie sich seit der WM in Frankreich auf die Champions League vor?
Grabosch: Es ist wirklich sehr schade, dass Emma dieses Jahr nicht dabei sein kann. Aber ich denke, dass sie aus der letzten Saison und den vergangenen Jahren ihre Schlüsse gezogen hat. Ich hoffe, dass sie stärker zurückkommt. Wir werden sie natürlich vermissen.
Ich selbst hatte zwei Wochen Urlaub. (lacht) Deshalb wird es eine taffe Angelegenheit, so schnell in eine Wettkampfsituation zu starten. Aber ich denke, dass es anderen Sportlern genauso geht, die nach der Weltmeisterschaft eine kleine Pause genossen haben.
Wie wichtig ist die deutsche Track-Champions-League-Premiere in Berlin für den Bahnradsport in Deutschland?
Grabosch: Natürlich ist es ein riesiges Event. Vor allem nach der Heim-EM, die für uns Deutsche eine richtig schöne Veranstaltung war. Wir können auf einen tollen Wettkampf hoffen. Es ist auch eine große Verantwortung, wenn eine heimische Stadt einen so großen Wettkampf ausrichtet. Aber man kann sich nur darauf freuen und es ist eine große Ehre, das eigene Trikot in einem Rennen zu tragen, das im eigenen Land stattfindet.
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Quelle: Eurosport
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