Alessa-Catriona Pröpster meldet sich nach Horrorunfall in London bei UCI Track Champions League zu Wort
VonLukas Fegers
Publiziert 11/12/2024 um 11:57 GMT+1 Uhr
Vier Tage nach ihrem dramatischen Unfall am Final-Abend der UCI Track Champions League 2024 in London hat sich die deutsche Bahnradsportlerin Alessa-Catriona Pröpster zu Wort gemeldet. Sie habe erst einmal etwas Zeit für sich benötigt, schrieb die 23-Jährige in einem emotionalen Post auf Instagram: "Es tut mir leid, falls sich jemand Sorgen gemacht hat, weil ich nicht geantwortet habe."
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Quelle: Eurosport
Ihr gehe es den Umständen entsprechend gut, betonte Pröpster und bedankte sich für die vielen positiven Nachrichten und die Unterstützung, die sie erhalten habe.
"In der Zeit habe ich versucht, das Geschehen vom Samstag in London zu verarbeiten. Bahnradsport ist schnell, gefährlich und manchmal unkontrollierbar, aber ein Sturz über die Bande hat noch mal eine ganz andere Dimension", erklärte die Athletin.
Im Londoner Valley Park, dem Olympia-Velodrom von 2012, war Pröpster beim Keirin-Vorlauf in einen schweren Unfall mit der Britin Katy Marchant verwickelt. Dabei stürzten beide über die Bande ins Publikum. Alle weiteren Rennen wurden abgesagt, der Final-Abend wurde vorzeitig abgebrochen.
"So ein schwerer Sturz hinterlässt nicht nur körperliche Wunden, sondern geht auch an die Psyche", hob Pröpster hervor. Sie versuche, "schnell abzuschließen, weshalb ich nicht weiter aushole, was alles hätte passieren können".
Unterarmbruch bei Marchant - Pröpster nicht schwer verletzt
Bei dem dramatischen Sturz hatte sich Pröpsters Konkurrentin Marchant einen rechten Unterarmbruch sowie zwei ausgerenkte Finger zugezogen. Die Deutsche blieb ohne schwerere Verletzungen, auch die vier betroffenen Zuschauer kamen glimpflich davon.
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Alessa-Catriona Pröpster meldet sich nach ihrem Horror-Sturz zu Wort.
Fotocredit: Getty Images
"Zusammengefasst hatten wir sehr viel Glück im Unglück. Gute Besserung an alle Beteiligten", schrieb Pröpster und taggte dabei ihre britische Rivalin.
Der Unfall habe ihr gezeigt, wie groß die Radsportfamilie sei: "Auf der Bahn sind wir Konkurrenten, aber abseits davon unterstützen wir uns gegenseitig. Ich war sehr gerührt, wie alle Athleten der UCI Track Champions League mir beistanden. Es hat mir sehr geholfen, zu sehen, wie betroffen alle waren. Danke an jeden Einzelnen - es zählen nicht nur sportliche Erfolge."
Nun, so Pröpster, heiße es, "den Sturz aufzuarbeiten, abzuhaken und zurückzukehren".
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