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Bundesliga

Überflieger aus Ulm gescheitert: Oldenburg im Finale gegen Bamberg

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Oldenburg steht im Finale der Basketball-Bundesliga

Fotocredit: SID

VonSID
01/06/2017 Am 19:52 | Update 01/06/2017 Am 19:52

Angeführt von Urgestein Rickey Paulding haben die EWE Baskets Oldenburg den Titeltraum von ratiopharm Ulm platzen lassen und stehen zum dritten Mal im Finale der Basketball Bundesliga (BBL). Die Norddeutschen gewannen das entscheidende fünfte Play-off-Halbfinale beim Hauptrundensieger mit 78:75 (40:31), in der best-of-five-Serie hieß es damit 3:2.

Ab dem Wochenende geht es gegen Meister Brose Bamberg um den Titel.

Während Ulm nach seiner traumhaften Hauptrunde mit nur zwei Niederlagen weiter auf den ersten Meistertitel warten muss, spielen die EWE Baskets um ihren zweiten Erfolg nach 2009. 2013 waren die EWE Baskets in der Finalserie an Bamberg gescheitert (0:3).

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Schon am Sonntag (15:00 Uhr) findet das Auftaktspiel beim Favoriten aus Franken statt, der im Halbfinale Bayern München ausgeschaltet hatte (3:0). Es wird erneut im Modus best of five gespielt.

Paulding übernimmt Verantwortung

Überragender Spieler der Oldenburger im letzten Halbfinale war Kapitän Paulding mit 27 Punkten. Bei den lange Zeit enttäuschenden Ulmern hieß der Topscorer Raymar Morgan (17). "Das ist ein besonderer Moment. Wir haben hart gespielt. Es ging darum, wer den größeren Willen hat", sagte der US-Amerikaner Paulding.

Ulm, das nach dem schwer erkämpften Viertelfinalerfolg über die MHP Riesen Ludwigsburg (3:2) am Dienstag durch einen Sieg in Oldenburg (74:62) für das nächste Alles-oder-Nichts-Spiel gesorgt hatte, begann sehr nervös. Die Würfe fielen nicht, Oldenburg nutze die Schwäche aus und zog davon (17:6/8. Minute).

Ulm hadert mit schwacher Wurf-Quote

Die EWE Baskets verteidigten konzentriert, Ulm setzte die ersten zwölf (!) Dreier allesamt vorbei und suchte vergeblich nach seinem Rhythmus. Besonders gegen Oldenburgs Urgestein Paulding, in der ersten Hälfte mit 19 Punkten bester Werfer auf dem Feld, fanden die Gastgeber kein Mittel.

"Ich wollte schon schauen, ob der Korb zugenagelt ist", sagte Ulms Geschäftsführer Thomas Stoll in der Pause bei "telekombasketball.de" und hoffte auf Besserung - vergeblich. Das Team um Morgan, als wertvollster Spieler der regulären Saison (MVP) ausgezeichnet, geriet immer mehr ins Hintertreffen (46:60/28.).

Oldenburg, das als Fünfter der Hauptrunde mit einem Erfolg über medi Bayreuth (3:1) das Halbfinale erreicht hatte, verlor danach zum ersten Mal im Spiel die Kontrolle und ließ einen 7:0-Lauf des Gegners zu. Ulm blieb am Drücker und kam kurz vor Schluss bis auf einen Punkt heran (70:71/37.).

Die Gäste behaupteten in der aufgeheizten Arena ihre knappe Führung, Ulms Spielmacher Per Günther warf neun Sekunden vor Schluss den Ball ins Aus. Als Paulding (34) anschließend gefoult wurde und die fälligen zwei Freiwürfe verwandelte, war das Spiel entschieden.

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