Dirk Nowitzki kehrt nach seinem Karrieende als Berater zu den Dallas Mavericks zurück

Basketball-Legende Dirk Nowitzki kehrt zu seinem Herzensklub Dallas Mavericks zurück und wird die NBA-Franchise in beratender Funktion unterstützen. Der beste Spieler in der Historie der Mavs soll bei der Suche nach einem neuen General Manager und einem neuen Cheftrainer helfen. Nowitzki spielte zwischen 1998 und 2019 insgesamt 21 Spielzeiten für die Texaner in der NBA.

Dirk Nowitzki ist als Berater zurück bei den Dallas Mavericks

Fotocredit: Getty Images

Er ist wieder da: Zwei Jahre nach seinem tränenreichen Karriereende kehrt Megastar Dirk Nowitzki in verantwortungsvoller Position zu den Dallas Mavericks zurück. Beim NBA-Champion von 2011, den er vor genau zehn Jahren zum ersten und einzigen Titel führte, soll einer der besten Basketballer der Geschichte den bereits begonnenen Umbruch erfolgreich mitgestalten. Das gaben die Mavericks am Freitag einen Tag vor Nowitzkis 43. Geburtstag bekannt.
"Mark (Klubbesitzer Cuban, d. Red.) ist an mich herangetreten und hat gefragt, ob ich helfen könnte", sagte Nowitzki der "New York Times": "Natürlich habe ich ja gesagt, wann immer ich meinen Mavs helfen kann, bin ich dabei."
Nowitzki soll vor allem ein gewichtiges Wort bei der Suche nach einem neuen Cheftrainer und einem General Manager mitsprechen. Am Mittwoch hatte der bisherige General Manager Donnie Nelson seinen Abschied von den Mavs verkündet, am Donnerstag war dann auch die Ära von Cheftrainer Rick Carlisle nach 13 Jahren beendet.
Mit Nelson in der Schaltzentrale, Carlisle auf der Bank und Nowitzki auf dem Parkett hatten sich die Mavericks 2011 in einer hochdramatischen Finalserie gegen die Miami Heat durchgesetzt. Unvergessen die Bilder von Nowitzki: Die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, vergrub er sein Gesicht im knallblauen Trikot mit der legendären Rückennummer 41, als habe er diesen historischen Erfolg selbst kaum glauben können.

Nowitzki: "Basketball spielen geht leider nicht mehr"

2019 dann das Ende nach 21 Jahren bei den Dallas Mavericks. Nowitzki, damals bereits dreifacher Familienvater, konnte seine Tränen nicht zurückhalten, als ihn Gegner und Mitspieler mit einem Ehrenspalier in den sportlichen Ruhestand verabschiedeten.
Seither war er zwar regelmäßig bei den Spielen der Mavericks zu Gast, einen Basketball nahm Nowitzki aber nicht mehr in die Hand. "Basketball spielen geht leider nicht mehr", sagte er kürzlich der "Sport Bild": "Dem linken Knöchel geht es nicht so richtig gut."
Nowitzkis Rückkehr als Berater der Franchise ist der bisher spektakulärste Schachzug von Mark Cuban bei der Umgestaltung der Mavs. Keine 24 Stunden zuvor hatte Cuban seinen langjährigen Erfolgscoach mit warmen Worten weggelobt.

Klub-Eigner Cuban: "Carlisle war nicht nicht ein toller Coach, sondern auch ein Freund"

"Ich liebe Rick Carlisle, er war nicht nur ein toller Coach, sondern auch ein Freund und ein enger Vertrauter", sagte der Klubeigner: "Unsere Beziehung war so viel mehr als nur Basketball, und ich weiß, dass sich das niemals ändern wird."
Am Mittwoch hatten sich die Mavs einvernehmlich von ihrem General Manager getrennt. Donnie Nelson (58) war wie Nowitzki 1998 zu den Mavericks gekommen, 2005 beerbte er seinen Vater Don (81) als General Manager.
Beide hatten Nowitzki gemeinsam mit Klubbesitzer Besitzer Ross Perot jr. einst in Würzburg besucht, um ihm den Wechsel nach Nordamerika schmackhaft zu machen.
In der noch laufenden NBA-Saison ist Dallas nicht mehr involviert. Die Mannschaft um Superstar Luka Doncic (Slowenien) unterlag in der ersten Play-off-Runde den Los Angeles Clippers mit 3:4 Spielen.
(SID)
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