Nowitzki hat sich nach dem Ende seiner erfolgreichen Basketball-Laufbahn im April 2019 eine Auszeit genommen. Noch ist offen, wie es für den 42-Jährigen weitergeht. Nelson kann das verstehen. "Nichts raubt dir so viel Zeit wie unser Leben in der NBA. Während wir hier miteinander sprechen, fährt Dirk irgendwo in Schweden eine Piste hinunter und genießt die Zeit mit seinen Kindern und seiner wundervollen Frau", sagte der 58-Jährige.
Der NBA-Champion von 2011 könne jetzt "endlich all die Sachen machen, die er während der Karriere nicht tun konnte und holt sozusagen verlorene Zeit nach", so Nelson: "Das soll er erstmal noch eine Weile machen, danach sehen wir weiter."
Es hat bereits Gespräche über Nowitzkis mögliche Rückkehr zu den Mavericks gegeben, bei denen der Würzburger seine gesamte NBA-Karriere verbrachte. "Aber ich denke, dass er sich noch darüber klar werden muss, was er wirklich machen will", sagte Nelson: "Reizt ihn eher eine Aufgabe im Management? Eher im Coaching? Mit jeder potenziellen Rolle hängen zum Teil sehr unterschiedliche zeitliche Verpflichtungen zusammen."
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Und Zeit sei eben "das kostbare Gut, das Dirk so lange in seinem Leben nicht hatte", meinte Nelson: "Er war so lange in diesem Hamsterrad gefangen, dass es klug ist, erstmal ein paar Schritte zurückzugehen und durchzuatmen."
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(SID)

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